Selbstbewusstsein – Selbstwert – Selbstliebe – Selbstmitgefühl

Ich möchte Euch liebe Leser heute mal wieder an meinen mitunter unsortierten Gedanken Teil haben lassen. Schon lange beschäftige ich mich mit mir selbst, dem Menschsein an sich, mit meiner Sicht auf die Welt, mit meinen Gefühlen und Gedanken. Es ist jetzt etwa ein Jahr her, dass ich einen Beitrag hier im Blog geschrieben habe über Dankbarkeit und über Erwartungen. Immer mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass es etwas ganz anderes ist über ein Gefühl nachzudenken als ein Gefühl zu fühlen. Von zu viel nachdenken, kommen wir eher weg von unseren Gefühlen. Gefühle sind manchmal einfach da, auch wenn wir vom Verstand her wüssten, dass es so nicht sein “sollte”. Ich “soll” keine Erwartungen haben und dennoch bin ich traurig, dass manche Dinge so sind wie sie sind. Eigentlich sollte ich dankbar und glücklich sein, dennoch ist da manchmal ein trauriges Gefühl. Gegen diese Traurigkeit kommt auch manchmal der Verstand nicht an. So ist es vielleicht besser, die Traurigkeit einfach anzunehmen und zu fühlen. Das heißt nicht, dass ich diese Traurigkeit lieben muss… darum geht es nicht. Es geht darum im Hier und Jetzt zu sein und das Gefühl wahrzunehmen und dann wieder ziehen zu lassen. Gefühle in positiv und negativ zu bewerten ist Sache des Verstandes. Wenn wir es schaffen, jedes Gefühl erstmal zu fühlen (wie gesagt wir müssen das Gefühl nicht mögen, wer ist schon gerne traurig oder wütend), darf es auch wieder gehen. Es geht darum einfach hinzufühlen, was macht das Gefühl mit mir. So kann ich lernen mit mir selbst mitfühlend und sorgsam umgehen. Alle Gefühle dürfen da sein. Ich verurteile mich nicht dafür, dass ich gerade schlechte Laune habe, die schlechte Laune darf einfach da sein und darf auch wieder gehen. Das ist ein viel freieres Gefühl, als ständig zu versuchen alles an mir zu lieben. Wenn ich den Anspruch hege, mich selbst mit allem zu lieben, so verurteile ich mich dafür, wenn ich dann mal ungeduldig, ärgerlich oder zornig bin. Denn das liebe ich nunmal nicht an mir. Wäre es nicht ein guter Anfang die Gefühle, die wir nicht an uns lieben (können) einfach so sein zu lassen wie es ist. Ich glaube, wenn wir unseren unerwünschten Gefühlen mit Nachsicht und Selbstmitgefühl begegnen, können wir viel besser lernen damit umzugehen als wenn wir diese “negativen” Gefühle loswerden wollen oder uns unter Druck setzen, diese “lieben” zu müssen. Wenn eine Freundin traurig ist, tröste ich sie …. genauso tröstend kann und darf ich mit mir selbst umgehen, wenn es mir nicht gut geht. Ich darf die Gefühle zulassen, muss mir nichts schönreden. Ich darf aber sanft und einfühlsam mit mir umgehen, damit ich diese Gefühle möglichst gut ertragen und ziehen lassen kann. Das bringt mich dann viel mehr zu Selbst-BEWUSSTSEIN, denn ich fühle mich, ich erlebe mich als Ganzes.

Januar 2019

Minki (vorher Flöckchen) fühlt sich wohl :-). Minki hat sich sehr gut eingelebt. Sie ist ein so liebes Kätzchen, wir sind sehr glücklich uns für Minki entschieden zu haben.

Herbst / Winter 2018

Unterwegs mit Lea
Unterwegs mit Lilly
Weihnachten 2018

Wieder geht ein Jahr zu Ende. Ein Jahr voller Hochs und Tiefs …

… alle Gefühle gehören zum Leben dazu … die Freude genauso wie die Traurigkeit …

… wenn ich fühle, dann weiß ich, dass ich lebe …

23. Dezember 2018 neues Familienmitglied Flöckchen

Flöckchen von der Katzenhilfe

Nachdem wir im September unser liebes Katerchen Leon verabschieden mussten und am 14. Dezember uns auch unser geliebter Woody verlassen hat, wurde es sehr still im Haus. Unsere Kätzin Mara fühlte sich deutlich einsam, weshalb wir uns entschieden, ihr eine Partnerin zu holen. Natürlich von der Katzenhilfe. Wir entschieden uns für das etwa 2-jährige sehr scheue Flöckchen. Flöckchen heißt jetzt Minki und wohnt seit 23.12.18 in Ecklend. Mara war am Anfang sehr skeptisch mit der neuen Mitbewohnerin, aber mittlerweile (ich schreibe diesen Beitrag gerade im Februar 2019) haben sich die Beiden gut zusammen gewöhnt. Minki fühlt sich sehr wohl und ich möchte an dieser Stelle auch andere Menschen ermuntern, scheuen Katzen eine Chance zu geben. Es gibt so viele Katzen bei der Katzenhilfe und im Katzenschutz, die jahrelang in ihren Pflegestellen sitzen und auf ein Zuhause warten, weil viele Leute von Anfang an eine Schmusekatze möchten. Mit Liebe und Geduld und Liebe werden auch scheue Katzen zu schmusigen Familienmitgliedern. Mara war auch eine “Notfall-Katze” vom Tierschutz. Innerhalb von einigen Monaten wurde sie zur Schmusekatze und schläft mittlerweile bei mir im Bett 🙂 . Ich bin mir sicher, mit Minki wird es auch bald so werden 🙂 .

Winter 2018

12.-14. Dezember 2018

Unser treuer Woody hat uns von 2011 bis 14.12.18 begleitet. Nun hat er seine Reise in die andere Welt angetreten.

Ich schreibe diese Zeilen erst heute im Februar 2019, da ich vorher nicht die Kraft hatte, der Abschied schmerzte so sehr. Woody hinterlässt eine so große Lücke, er war unser ständiger Begleiter, unser guter Geist von Ecklend. Doch mit dem Alter wurde sein Körper immer “schwerer”, das Herz konnte nicht mehr mithalten und auch die Gelenke konnten seinen Körper nicht mehr tragen.

Ganz leise und friedlich durfte er einschlafen und in eine Welt gehen, in der er seinen Körper nicht mehr braucht. Er wird immer in unseren Herzen weiterleben.

Wir werden stets mit Liebe und Dankbarkeit an Dich denken, lieber Woody. Danke für die wunderschöne Zeit, Du warst der treueste Freund, den ich mir je vorstellen konnte.

Wieder muss ich an das Zitat aus dem Kleinen Prinzen denken: “Der kleine Prinz sagte: Du verstehst. Es ist zu weit. Ich kann diesen Leib da nicht mitnehmen. Er ist zu schwer. Aber er wird daliegen wie eine alte verlassene Hülle. Man soll nicht traurig sein um solche alten Hüllen… Ich schwieg. Er verlor ein bisschen den Mut. Aber er gab sich noch Mühe: Weißt Du, es wird wunderbar sein. Auch ich werde die Sterne anschauen. Alle Sterne werden Brunnen sein mit einer verrosteten Wind. Alle Sterne werden mir zu trinken geben… Ich schwieg. Das wird so lustig sein! Du wirst fünfhundert Millionen Schellen haben und ich werde fünfhundert Millionen Brunnen haben…. Und auch er schwieg weil er weinte….”

11. November 2018

Oma feiert ihren 90. Geburtstag

Oma erzählt von früher

Wir feiern mit Oma ihren 90. Geburtstag. Oma erzählt uns an Hand von alten Fotos von früher. Ein herrlicher Tag – DANKE Oma, dass Du uns immer wieder demütig werden lässt und uns auf den “Boden” zurückholst. Deine Erfahrungen sind so kostbar, danke dass wir daran Teil haben dürfen.

Herbst 2018 – September und Oktober

Ein herrlich sonniger Herbst 2018. Jede freie Minute haben wir draußen verbracht 🙂 .

Ausflug nach Regensburg

Hornissennest im Holzschuppen

Licht und Schatten …

Lilly hält Mittagsschläfchen

Christof und Woody in Passau

Woody und ich

Der Regener Stausee an einem herrlichen Herbstmorgen

Daheim

Auf der Weide

Unser Naturparadies

Unterwegs mit Lilly

Seitengänge im Trab

Lilly und ich

Woody schaut zu

aufmerksam …

Schulterherein

Spaziergang am Schwarzen Regen

Christof und Woody — Freunde

Goldener Oktober in Lauf

Bitterbachschlucht im Trockenen … nach dem regenarmen Sommer

Rund um die Burgruine Weißenstein

Blick aus dem Küchenfenster 🙂

Ecklend

Lebensfreude 🙂

Toben auf der Weide – Lillys Lieblingsbeschäftigung 🙂

Juchuuu 🙂

Wehende Mähne im Wind, Freude am eigenen Körper, Freude an der Bewegung, Freude an der Geschwindigkeit 🙂 . Lebensfreude pur!

Christof, Woody und ich unterwegs im Graflinger Tal.

27.09.18 Unser geliebter Leon hat uns verlassen

“Wenn Du bei Nacht den Himmel anschaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache. Du allein wirst Sterne haben, die lachen können!” — Er fiel sachte, wie ein Blatt fällt. Ohne das leiseste Geräusch fiel er in den Sand. Antoine de Saint Exupery ´Der Kleine Prinz`.

Leon, unser Löwenherz

Pferdedentalpraktiker – 18.09.2018

Am 18.09.2018 war Pferdedentalpraktiker Gerald Malz zur Behandlung der Zähne unserer Fellnasen bei uns am Stall. Mindestens einmal im Jahr lasse ich die Zähne meiner Pferde kontrollieren und ggf. bearbeiten. Besonders die Kanten der Backenzähne müssen regelmäßig geglättet werden. Gerade gebisslose Zäumungen, Kappzäume oder Reithalfter können bei scharfen Zahnkanten schmerzhafte Verletzungen der Mundschleimhaut verursachen und natürlich dadurch zu “Widersetzlichkeiten” seitens des Pferdes führen. Auch die Haken, die sich vornehmlich am ersten und letzten Zahn bilden, müssen regelmäßig entfernt werden, damit das Kiefergelenk nicht überlastet wird. Diese Haken kommen in der Natur kaum vor, da das Pferd dort mit dem Kopf am Boden frisst und dabei der Unterkiefer immer genau parallel zum Oberkiefer liegen kommt. Sobald das Pferd den Kopf beim Fressen höher hält (z.B. Heunetz, Raufe, Rundballen, Futtertrog) liegen die Kiefer nicht mehr parallel und es bildet sich unten und oben vorne bzw. hinten ein Haken.

Zuerst untersuchte Gerald die etwa 28-jährige Lea. Sie hatte glücklicherweise keine Behandlung nötig. Die letzte Behandlung war vor etwa einem Jahr. Leas Zähne wiesen weder Haken noch Kanten auf. Ihr Kiefergelenk ist frei gängig und die Kaumuskulatur zeigte keinerlei Verspannungen oder Auffälligkeiten. Auch ihr Zahnfleisch ist schön rosa und gesund. Wunderbar!

Dann kam die mittlerweile 6 Jahre alte Jungstute Lilly zur Untersuchung an die Reihe. Bei ihr stellte sich heraus, dass die Backenzähne geschliffen bzw. geglättet werden müssen. Damit dies gefahrlos geschehen kann, bekam sie eine leichte Sedierung vom Tierarzt. Immer ließ mich Gerald vor der Behandlung sehen, fühlen und hören – ja, man hört ob die Zähne ohne Widerstand mahlen oder nicht und auch beim Fühlen kommt es nicht nur auf die Zähne selbst an sondern auch darauf, wie frei sich der Unterkiefer hin- und herschieben lässt (Mahlvorgang der Backenzähne). Während der Behandlung konnte ich Gerald über die Schulter gucken und er erklärte, was er tat und warum. Gerald hat einen Assistenten dabei, der den Kopf des Pferdes oben hält und die Höhe je nach Anweisung von Gerald stänig variiert. Niemals darf der Kopf des Pferdes nach oben fixiert werden. Gerald arbeitet im Sitzen, um die Halswirbelsäule des Pferdes nicht zu überstrecken. Nach der Behandlung durfte ich wieder am Pferdegebiss sehen, fühlen und hören. Das war sehr lehrreich und interessant. Gerald prüfte immer genau, was notwendig ist, damit nicht zu viel gemacht würde, was sich negativ auf das Kau- und Fressverhalten auswirken würde.

Als letzter kam Smokey dran. Auch er wurde vom Tierarzt sediert. Bei dem etwa 29 Jahre alten Smokey ist nicht mehr viel Zahnsubstanz vorhanden und tragischerweise hatte die Tierärztin letztes Jahr auch noch viel zu viel weggeschliffen, weil sie lehrbuchmäßig eine gerade Linie herstellen wollte. Die Schneidezähne hatte sie leider trotz meiner Bitte nicht gekürzt, das sei laut ihrer Aussage nicht notwendig und außerdem habe sie dafür nicht das nötige Werkzeug. Auf Grund dessen bekam Smokey eine Zahnfleischentzündung im vorderen Maulbereich, weil auf die Schneidezähne zu viel Druck kam. Auch der Kaumuskel und das Kiefergelenk waren durch die unsachgemäße Behandlung überlastet, weshalb Smokey wochenlang Verspannungen im Genick- und Kieferbereich hatte. Die Auskunft der Tierärztin zu meiner telefonischen Rückfrage war, das würde sich schon wieder geben, die Schneidezähne würden irgendwann nach vorne nachgeben…

Der Irrglaube, dass der Winkel der Schneidezähne des Pferdes im Alter erheblich kleiner würde, rührt übrigens daher, dass viele Pferde die Mahlzähne abnutzen oder abgeschliffen bekommen und die Schneidezähne nicht. Zudem benützen die Pferde in menschlicher Obhut ihre Schneidezähne weniger als ihre Mahlzähne (Heufütterung), weshalb es dringend notwendig ist, die Länge der Schneidezähne regelmäßig anzupassen – in der Natur geschieht das automatisch, da die Pferde normalerweise raufaserhaltiges Gras abbeißen. Der Schneidezahnwinkel von verwildeterten Pferden ist auch im Alter fast der gleiche Winkel wie beim Jungpferd. Daran sollte gedacht werden und es wäre wünschenswert, wenn auch mehr Tierärzte sich in dieser Hinsicht fortbilden würden. Meine Erfahrungen mit Pferdezahnbehandlungen durch Tierärzte sind leider durchweg negativ. Oft fehlt es nicht nur an Wissen und Erfahrung, sondern auch an geeignetem Werkzeug. Ein Tierarzt, der sich mit Pferdezähnen nicht auskennt, sollte meiner Meinung nach die Behandlung fairerweise an einen erfahrenen Kollegen oder einen Dentalpraktiker übergeben. Eine offene Zusammenarbeit zwischen den Fachleuten kommt der Pferdegesundheit und des Vertrauensverhältnisses Pferdebesitzer-Tierarzt sehr zugute. Gerald Malz hat die verschiedensten Werkzeuge für alle möglichen Maulgrößen, Zähne, usw. Ich bin sehr froh, Gerald gefunden zu haben. In unserer “alten Heimat” wurden die Zähne regelmäßig von Dentalpraktker Joachim Brand behandelt, auch er hat viele unterschiedliche Werkzeuge, nimmt sich viel Zeit für die Behandlung und erklärt alles logisch und gut nachvollziehbar.

Bei Smokey wurden also von den Backenzähnen nur vorsichtig Kanten entfernt. Die Schneidezähne wurden gekürzt. Wieder konnte ich vor, während und nach der Behandlung sehen, fühlen und hören und bekam alles einleuchtend und geduldig erklärt. Danke Gerald!

Ich hatte in den vergangenen Jahren jedes Jahr einen anderen Tierarzt/Ärztin zur Behandlung der Pferdezähne hier. Leider war keine dieser Behandlungen  zufriedenstellend, Fragen meinerseits wurden unzureichend beantwortet, es wurde von den Tierärzten zu wenig geguckt und zu viel gemacht. Ich war ständig auf der Suche nach Jemandem, der sich wirklich mit Pferdezähnen auskennt und sich Zeit nimmt für Pferd und Besitzer. Ich bin froh, nun einen Pferdezahnfachmann gefunden zu haben und auch einen Tierarzt, der mit diesem Pferdezahnfachmann gut zusammenarbeitet, sich mit ihm austauscht und berät, und für diesen die zu behandenden Pferde sediert. Das ist meiner Meinung nach ein großes Plus für diesen Tierarzt. So stelle ich mir Kooperation von Fachleuten im Sinne des Pferdes vor! Es wäre schön, wenn die Zusammenarbeit von Pferdebesitzer, Tierarzt, Hufbearbeiter, Zahnbehandler, Sattler, Reitlehrer, Pferdephysiotherapeut, usw. mehr in den Mittelpunkt des Bemühens rücken würde. Ich denke JEDER würde davon profitieren, insbesondere das Pferd, um das es ja vordergründig hoffentlich geht. Ich kann nur Jedem verantwortungsbewussten Pferdebesitzer raten: seid kritisch und fragt nach. Ihr tragt die Verantwortung für das Euch anvertraute Lebewesen.

Und noch ganz zum Schluss: selbstverständlich konnten Lilly und Smokey nach der Behandlung einwandfrei beißen, kauen und fressen 🙂 .

Zahnbehandlung Lilly – ich gucke Gerald über die Schulter und er erklärt mir was er tut und warum

Vor, während und nach der Behandlung darf ich immer wieder fühlen und bekomme Erklärungen

Pferdezahnbehandlung – Pferdedentalpraktiker

Ausspülen

… und wieder fühlen und tasten. Der Fachmann erklärt dazu.

Smokeys Schneidezähne werden gekürzt

Ausspülen

… und wieder sehen, fühlen, tasten, hören …

Die Webseite von Gerald Malz findet Ihr bei Interesse hier: https://www.pferdezähne-malz.de/