Kurs bei Sabine Oettel mit Wolfgang und Christin Krischke 12.-13. August 2017

Am 12. und 13. August hatte ich wieder das Vergnügen einen Kurs mit Wolfgang und Christin Krischke bei Sabine Oettel in Wendlmuth als Theorieteilnehmerin zu besuchen. Diesmal war das Thema „Ran an den Galopp“. Dieses Thema ist besonders für fortgeschrittene Reiter interessant, sämtliche Galopparten und Figuren, die ich sonst nur aus den Abbildungen von Stichen der alten Meister kannte, durfte ich nun in Bewegung sehen, z.B. Mezair, Pessaden und vieles mehr. Das Wochenende war mehr als faszinierend! Bilder findet Ihr bei Interesse unter dem Facebook-Account von Sabine Oettel – Akademische Reitkunst.

Sabine Oettel mit Wolfgang und Christin Krischke

Natur 06.08.2017

Unser Waldweideabteil ist immer im Sommer für die Pferde geöffnet, damit sie an den heißen Tagen den Schatten des Waldes genießen können. Lea, Smokey und Lilly sind mit Fliegendecken und Fliegenmasken ausgestattet – eine große Erleichterung für die Pferde bei der Bremsenplage.

Waldweide – Schattenplätze für die Pferde bei großer Hitze
Ein weiterer Vorteil der Waldweide: Knabbermöglichkeiten für die Pferde an verschiedensten Wurzeln und Bäumen, sowie eine große Auswahl an Kräutern und Moosen.
Baby-Bäume am vermoderten Baumstumpf – Totholz = Lebensraum

 

Farne und Moose gedeihen prächtig auf vermoderten Baumstümpfen

Siegfried von Vegesack
Moos
Hast du schon jemals Moos gesehen?
nicht bloß
so im Vorübergehen,
so nebenbei von obenher,
so ungefähr –
nein, dicht vor Augen, hingekniet,
wie man sich eine Schrift besieht?
O Wunderschrift! O Zauberzeichen!
Da wächst ein Urwald ohnegleichen
und wuchert wild und wunderbar
im Tannendunkel Jahr für Jahr,
mit krausen Fransen, spitzen Hütchen,
mit silbernen Trompetentütchen,
mit wirren Zweigen, krummen Stöckchen,
mit Sammethärchen, Blütenglöckchen,
und wächst so klein und ungesehen –
ein Hümpel Moos.
Und riesengroß
die Bäume stehen …
Doch manchmal kommt es wohl auch vor,
daß sich ein Reh hierher verlor,
sich unter diese Zweige bückt,
ins Moos die spitzen Füße drückt,
und daß ein Has‘ vom Fuchs gehetzt,
dies Moos mit seinem Blute netzt …
Und schnaufend kriecht vielleicht hier auch
ein sammetweicher Igelbauch,
indes der Ameis‘ Karawanen
sich unentwegt durchs Dickicht bahnen.
Ein Wiesel pfeift – ein Sprung und Stoß –
und kalt und groß
gleitet die Schlange durch das Moos …
Wer weiß, was alles hier geschieht,
was nur das Moos im Dunkeln sieht:
Gier, Liebesbrunst und Meuchelmord –
kein Wort verrät das Moos.
Und riesengroß die Bäume stehen –
Hast du schon jemals Moos gesehen?
Siegfried von Vegesack

 

Wildbrombeeren rund um die Waldweide
Wespennest im Pferdestall

In unserem Offenstall und in unserem Holzschuppen haben sich dieses Jahr Waldwespen niedergelassen. Diese Wespenart ist wie die meisten Wespenarten friedlich und nützlich.

Die Waldwespen ernähren sich wie die meisten Wespenarten von Blütennektar, leisten also einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung von Blütenpflanzen (dazu gehören auch alle Obstsorten).

Die Brut der Wespen benötigt zum Wachstum tierisches Eiweiß. Dieses erhalten die Wespen von Insekten, unter anderem von Fliegen-, Mücken- und Bremsenlarven. Wespen tragen also aktiv dazu bei, dass sich das sogenannte Ungeziefer nicht maßlos vermehrt.

Mit großem Staunen beobachte ich täglich das fleißige Treiben meiner Stallmitbewohner. Obwohl ich beim Füttern in unmittelbarer Nähe des Nestes hantiere, bin ich niemals angegriffen worden.

Bitte entfernen Sie nicht unbedacht Wespennester am und ums Haus – Wespen sind nützliche, faszinierende Mitgeschöpfe, mit denen ein Zusammenleben durchaus bereichernd ist.

Informationen über Wespe & Co. sowie naturnahen Garten finden Sie bei Interesse auf der umfangreichen Webseite des Bund Naturschutz Deutschland: https://www.bund-naturschutz.de/

Mit Freundin Wespe auf Du und Du
Unser Naturgarten mit Brennnesselfeld

Unkraut oder Heilkraut? Wir fördern in unserem Garten bewusst das Wachstum von Brennnesseln, da dieses Kraut wichtige Nahrung für viele Insekten und Schmetterlinge bildet. Im Herbst mähen wir das Brennnesselfeld und trocknen die Brennnesseln für einen Tee bzw. als Heilkraut für die Pferde. In jedem Frühjahr erhalten die Pferde eine Blutreinigungskur in Form von Brennnesseln.

Naturgarten – Landeplatz für die Seele …. und für Schmetterlinge
Naturgarten mit einheimischen Stauden und Gewächsen
Distelfeld im Naturgarten

Disteln sind wichtige Nahrung für Schmetterling & Co.

Biene im Naturgarten – Blühwiesen statt Einheitsgrün
Wild- und Heckenrosen bieten einen wundervollen Anblick, gleichzeitig sind sie Lebensraum und Nahrung für viele Tiere.