Christin Krischke „Du entscheidest – Reiten mit gutem Gewissen“

„Jede kleine Konvention, die man so macht, weil alle sie so machen, die, wenn man in sich oder sein Pferd hineinhört, unlogisch, unzuträglich oder unangenehm ist, darf ein Reiter hinterfragen! Du entscheidest, ob Du als denkender, selbst verantwortlicher Mensch durch Dein Reiterleben gehst oder die Verantwortung an Deine Reiterkumpel, den Reitlehrer oder die Sportlobby abgeben willst.“ (Seite 75)

„Vieles spricht für kurze Trainingseinheiten: Man weiß heute, dass Pferde sich nur begrenzte Zeit konzentrieren können. In den ersten kurzen Reprisen versteht das Pferd, dass wir ablehnen, es zu überfordern. Dass es immer genung Hirn und Kraft übrig behalten wird, um erhobenen Hauptes den Unterricht zu verlassen. Pferde lernen daraus ganz schnell, dass sie nichts zurückhalten müssen, sondern sich voll und ganz auf die Aufgaben einlassen können, weil ihr Ausbilder nie an ihre Leistungsgrenze geht. Wer sich hier seinem Pferd als absolut zuverlässig erweist, der bekommt ein Geschenk, das ich im Vorwort Bällchenholen genannt habe. Wie bei einem Hund, der begeistert sein Bällchen anschleppt, um zum Spielen aufzufordern, wird der Mensch zum zentralen Interesse des Pferdes. Es wird sich zunehmend auf die Gegenwart seines Reiters und die Trainingseinheiten freuen, was sich durch Brummeln und Wiehern beim Zusammentreffen und extreme Kooperationsbereitschaft zeigt.“ (Seite 100-101)

„Das innere Bild ist die konstanteste Hilfe, die wir beim Reiten zur Verfügung haben, ohne das Pferd damit abzustumpfen.“ Seite (121)

 

Buchempfehlung Christin Krischke „Du entscheidest – Reiten mit gutem Gewissen“ Cadmos-Verlag