Landeplätze für die Seele – Unser Naturgarten im Juni 2017

Unser Garten ist Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere. Und in unserem Garten blühen nicht nur die Wildblumen, auch mein Gemüt blüht beim Spaziergang durch den Naturgarten auf. Ich wünsche Jedem ein bisschen Mut zur Wildnis. Das tut der menschlichen Seele gut – probiert es aus.

„Jeder Baum, jede Hecke ist ein Strauß von Blumen, und man möchte zum Maienkäfer werden, um in dem Meer von Wohlgerüchen herumschweben und alle seine Nahrung darin finden zu können. “ Johann Wolfgang von Goethe

„Ahme den Gang der Natur nach. Ihr Geheimnis ist Geduld.“ Ralph Waldo Emerson

 

Stauden und Büsche bieten Unterschlupf für Amphibien, Eidechsen, Igel & Co.
Blühpflanzen bieten Nahrung für Bienen, Schmetterlinge und Insekten.
„Schön ist alles was man mit Liebe betrachet.“ Christian Morgenstern
Buchtipp „Natur sucht Garten – 35 Ideen für nachhaltiges Gärtnern“
Tipp zum Stöbern www.lbv.de
Buchtipp „Mein Weg zum Naturgarten: Natürlich und ökologisch gärtnern“
Insektenhotel
Buchtipp: „Mein Garten summt: ein Platz für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge“
Farbenspiele in grün – der Farn im Schein der Abendsonne
Blühwiese anstatt Rasenwüste. Schmale gemähte Wege gestalten den Spaziergang durch den Garten angenehm. Im Naturgarten summt, zirpt und zwitschert es – herrlich.
Der Gartenteich als Zuhause und Kinderstube für Libellen, Kröten, Frösche, Molche und viele Tiere mehr.

 

Egal wie klein oder groß Ihr Garten ist… gönnen Sie sich Ihr Stückchen Wildnis. Versuchen Sie Ihr inneres Bild von „schön“ zu sortieren…. was ist wirklich schön: die grüne Rasenwüste oder die Blühwiese wo es summt und schwirrt? Der viereckig zurechtgestutzte Heckensaum oder die wilde Hecke in der Vögel singen und unter der Igel wohnen? Das ausgeputzte graue Pflaster oder Blumen rund um die Gartenwege? Der in Form gebrachte Hybridenzierstrauch oder die summenden Heckensträucher? Eine bedrohliche Gabionenmauer oder eine Natursteinmauer bepflanzt mit Moos und Blumen, wo sich Eidechse und Co. tummeln? Lösen Sie sich von der verschobenen Vorstellung, ein „aufgeräumter“, „geradliniger“ Garten sei schön und wagen Sie den Versuch ein Stück Wildnis zu erwecken. Sie werden sehen, es lohnt sich. Viel Vergnügen dabei 🙂 .

 

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Juni 2017 – Lilly Schulterherein

Die Lektion des Schulternherein auf wurde angeblich „erfunden“ vom französischen Reitmeister François Robichon de la Guérinière (1688-1751). In seinem Werk  „Reitkunst“ (1733) beschreibt er das Schulterherein als „Mittel Für und Wider alles in der Ausbildung des Pferdes“. Auch der große portugiesische Reitmeister Nuno Oliveira (1925-1989) schreibt, „das Schulterherein heile alles“ und bezeichnet es als das „Aspirin der Reitkunst“. Dabei ist besonders erwähnenswert, dass beide Reitmeister ausschließlich das Schulterherein auf vier Hufspuren als gymnastisch wertvoll erachten.

Das Schulterherein gehört zum normalen Bewegungsrepertoire jedes Pferdes. Beim freien Spiel auf der Weide ist das Schulterherein in allen Gangarten oft zu beobachten. Für mich gehört das Schulterherein deshalb zu den ersten Übungen, die das Pferd BEWUSST lernt. Durch das Schulterherein trainiert das Pferd Geschicklichkeit und Körperbewusstsein. Die Übung wirkt sowohl kräftigend-stabilisierend als auch lösend-dehnend-mobilisierend sowie versammelnd – je nach Abstellungswinkel, Aufrichtung und Tempo. Dementsprechend positiv ist der Effekt für die Psyche und das Selbstvertrauen des Pferdes (natürlich vorausgesetzt die Übung wird ohne Zwang und für das Pferd verständlich nachvollziehbar geschult). Für meine Pferde und mich beginnt und endet jede Trainingseinheit vom Boden oder vom Pferderücken aus und jeder Ausritt ins Gelände mit dem Schulterherein. Das Schulterherein ist fester Bestandteil des Aufwärmprogrammes und des Entspannungsprogrammes.

Ich kann nur jedem Reiter empfehlen, das Schulterherein mit seinem Pferd zu trainieren. Wunderbar beschrieben wird die Übung und die Hilfengebung in Jean-Claudes Racinets Meisterwerk „Feines Reiten“.

Umso mehr Pferde lernen, ihren Körper bewusst einzusetzen, umso selbstbewusster und stolzer werden sie. Wir Menschen können den Pferden dabei ein wundervoller Lernpartner sein.

 

Lilly im Schulterherein – gebisslos gezäumt

Garfield 06.06.2017

Unser geliebter Garfield hat uns heute für immer verlassen.

Garfield ist uns im Herbst 2012 zugelaufen. Keiner meldete sich auf unsere Suchanzeige. So zog er dauerhaft bei uns ein.
Garfield war von Anfang an ein liebenswerter Schmusekater, der sich immer und bei jedem einen Platz auf dem Schoß erkämpfte
Garfield immer verschmust …. hier bei der gegenseitigen Fellpflege mit meinem Bruder.
Garfield und Martin
Garfield wurde zu Leon ´ s bestem Freund. Die Beiden wurden von uns die (Kuschel-) Bärenbrüder genannt, weil sie unzertrennlich waren – immer im Doppelpack anzutreffen. Leon wird Garfield sehr vermissen.
Garfield, der stattliche Kater, passt gerade noch so ins Katzenkörbchen …
Garfield´s Lieblingsplatz im Garten
Garfield und Christof – Freunde…
Garfield ist müde
Garfield, Mara und Leon warten aufs Abendessen
Garfield immer mit dabei bei seinen Menschen – Garfield war immer und überall um uns rum, begleitete uns rund um Haus und Hof stets auf Schritt und Tritt…. wie wird das nur werden, wenn er ab jetzt nicht mehr da ist….
Garfield und Leon auf dem Katzenplatz am Fensterbrett
Garfield im Korb
Garfield war immer für alles zu begeistern. Hier mit Woody und Christof beim Geschicklichkeitstraining
Garfield holt sich seine wohlverdiente Belohnung ab. Er hatte immer große Freude an Beschäftigung mit seinen Menschen.
Garfield – ein ganz besonderer Freund….
Garfield und Woody. Garfield hatte einfach jeden gern…. ob Katze oder Mensch oder Hund…
DANKE Garfield, dass Du uns ein Stück unseres Weges begleitet hast und dass wir Dich begleiten durften. Danke für die schöne Zeit, wir vermissen Dich sehr!
Garfield, unser treuer Freund.
Garfield wurde heute an seinem Lieblingsplatz beerdigt…. Er wird immer in unserem Herzen weiterleben.

 

„Ganze Weltalter voller Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.“ Christian Morgenstern