April 2018 – Endlich Frühling

Endlich grünt und blüht es. Die Vögel singen und die Sonne scheint. Es ist sowohl morgens als auch abends hell. Und man braucht keine gefühlten zehn Schichten Kleidung anziehen, wenn man raus möchte.

Lilly ist momentan leider immer noch ein zappeliges Rumpelstilzchen. Sie macht es mir nach wie vor nicht einfach. Ich mache mit ihr viele Spaziergänge/Ritte, um sie zu beschäftigen und daran zu gewöhnen, dass ihr „da draußen“ so Manches begegnen kann. Obwohl ich ja von Anfang an viel Vertrauensarbeit gemacht habe und viel Spazieren war mit ihr ist sie leider alleine im Gelände sehr schreckhaft und hibbelig. Seit Anfang des Jahres kommt dazu, dass sie sich zornig stampfend oder kopfreissend gebärdet, wenn ihr etwas nicht gefällt. Das ist mitunter nicht ungefährlich. Ich versuche diesem Verhalten mit Ruhe, Geduld, Konsequenz und Beharrlichkeit zu begenen und hoffe, dass Lilly durch meine Gelassenheit und Beständigkeit bald wieder ruhiger und kooperativer wird. Ich habe mir auch wieder mein Lieblingsbuch „Der von den Pferden lernt“ von Mark Rashid zur Hand genommen. Mark Rashid´s Worte enthalten so viel Wahrheit und helfen mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich bin zuversichtlich, dass Lilly mit viel Pferdeverstand und Geduld zu einem verlässlichen Partner wird.

Lea, Smokey und Lilly auf der Weide. April 2018
Christof und ich – Ausflug zum Nationalparkzentrum Falkenstein

 

 

Ereignisse Winter / Frühjahr 2018

Lilly Januar 2018
Lilly Januar 2018
Leon und Woody – Freunde
Mainkofen 05.03.18 bis 04.04.18

Im Januar hat es viel geschneit. Der Februar und März war bitterkalt. Ständig war es duster, die Sonne kam kaum zum Vorschein.

Den März habe ich leider unvorhergesehenerweise in der Klinik Mainkofen verbracht. Nach einem Zusammenbruch auf Grund von Schlafproblemen wurde ich nach der Notaufnahme im Krankenhaus an die Klinik Mainkofen empfohlen. In den letzten Monaten hatte ich etliche familiäre Schläge zu verkraften, dazu noch der dauernde Stress am Arbeitsplatz – ich dachte immer ich schaff das schon. Aber nach und nach schwand mein Appetit und ich konnte Nachts nicht mehr schlafen, bekam Panikattacken, war ständig unruhig und rastlos. In der Klinik wurde mir zum Glück kompetent geholfen, nun muss ich zu Hause weiter an mir arbeiten, eine Psychologin unterstützt mich einmal die Woche. Ich werde nun lernen mehr loszulassen, mich nicht für alles verantwortlich zu fühlen und meine ständig kreisenden Gedanken in den Griff zu bekommen. Ich bin zuversichtlich, dass ich das schaffen werde! Christof hat mich in der Klinik wunderbar unterstützt, gleichzeitig hat er zu Hause alles am Laufen gehalten – DANKESCHÖN lieber Christof, Du bist der großartigste Mensch der Welt!

Kunsttherapie März 2018