Gästebuch

Liebe Besucher,

ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen und Meinungen hier niederschreiben möchten.
Ihrem Beitrag können Sie ein Bild hinzufügen (unter “Kommentar abschicken”). Natürlich bin ich auch für Lob und Kritik dankbar. Fragen beantworte ich jederzeit sehr gerne.

Vielen Dank!

Herzliche Grüße. Karin – Kelly

 

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57 thoughts on “Gästebuch”

  1. Liebe Karin
    Ich möchte für mein Pferd ein Mullen Mouth Stangengebiss mit Oberbaum (Baucher – Aufhängung) kaufen. Leider ist es seit Monaten bei der Hofreitschule.de ausverkauft.
    Darf ich fragen wo du deines her hast?
    Liebe Grüsse aus der Schweiz Fabi

    1. Hallo Fabi,
      ich weiß leider nicht, wo das Gebiss zu bekommen ist. Viele Fahrkandaren und Westernstangen sind Mullen Mouth Gebisse und man kann sie ohne Hebel bzw. ohne Unterbaum mit den Zügeln verschnallen. Vielleicht wäre das eine Übergangslösung (?). Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Suche.
      Liebe Grüße. Karin

  2. Liebe Karin,

    ich freue mich so für dich und Lilly, dass ihr so tolle gemeinsame Ausflüge genießen könnt und Lilly allmählich über ihre “Null-Bock-Phase” hinweg kommt 🙂 Diese Phasen kenne ich von Chana auch. Sie blieb früher im Gelände häufig einfach stehen und wollte nicht weiter gehen, da habe ich mich ein bisschen gefühlt wie mit einem Esel 😉 Ich habe mir dann auch sehr viele Gedanken darüber gemacht, was ich falsch mache oder ob ich sie überfordere oder ihr irgendetwas weh tut oder sie mir einfach nicht genug vertraut, und so weiter… Seit sie aber trächtig war und der Kleine nun am 01.06. dieses Jahres geboren ist, hat Chana einen enormen Reifeschritt gemacht und ist richtig erwachsen geworden. Sie ist seitdem bei allem, was wir machen (Reiten, mit dem Kleinen Spazieren gehen, Bodenarbeit) hochkonzentriert und hochmotiviert, steht beim Putzen, Satteln und Trensen immer still und genießt es, dass ich mich mit ihr beschäftige. Ich merke, dass unsere Beziehung sich noch einmal intensiviert hat und wir uns gegenseitig noch mehr vertrauen. Und ich glaube dieses Vertrauen ist etwas, das mit den Jahren einfach immer weiter wächst und manchmal auch in Schüben mal mehr und mal weniger da ist, sich aber grundsätzlich immer weiter verstärkt. Zudem merke ich, dass Chanas Konzentrationsspanne deutlich angestiegen ist und sie sich viel länger und intensiver konzentrieren kann als noch vor einem Jahr.
    Aus all diesen Gründen glaube ich, dass du dir keine Gedanken mit Lilly machen brauchst: Deine Beziehung zu Lea und Smokey zeigt, dass deine Pferde dir vertrauen und du sehr stabile, vertrauensvolle und enge Beziehungen zu Pferden aufbauen kannst. Du tust schon genau das passende, alles andere bringt die Zeit. 🙂

    Ganz liebe Grüße von Chana, ihrem Sohn, dem kleinen Herzensbrecher Cemmi (siehe Foto) und mir. 🙂

    Deine

    Hannah

    1. Liebe Hannah,

      vielen herzlichen Dank für Deine Zeilen und das tolle Foto. Ich freue mich immer riesig von Dir und Deinen Lieblingen zu hören. Dass Chana nun reifer geworden ist, freut mich sehr. Wie wundervoll, dass sie einen so großartigen, gesunden Sohn geboren hat – ich freue mich für Euch Drei 🙂 . Lilly macht momentan große Fortschritte, sie ist wieder motivierter und kooperativer. Ob das dauerhaft so bleibt, wird sich herausstellen 😉 , dennoch bin ich froh, dass sie wieder zugänglicher und umgänglicher geworden ist. Ich glaube, “kritische Phasen” gehören sowohl zu Persönlichkeitsentwicklung des Jungpferdes als auch zur Beziehungsfindung dazu. Dass es bei Lilly derart schwierig und sogar gefährlich werden könnte, hätte ich nicht gedacht. Ich bin jedoch momentan zuversichtlich, dass wir die schwierigste Phase überstanden haben. Und das ohne “Dominanzspielchen” oder anderen Rangordnungszeug. Sondern durch diszipliniertes, konsequentes, faires, überlegtes und pferdeverständliches Verhalten seitens des Menschen. Verständnisvoll zusammen MIT dem Pferd und nicht gegen das Pferd. Natürlich immer vorausgesetzt, dass gesundheitliche Probleme des Pferdes auszuschließen sind. Was Du sagst ist meiner Meinung das Wichtigste: die Zeit. Manche Sachen brauchen einfach ihre Zeit um sich zu entwickeln und zu wachsen. Und wie ein Spruch besagt “das Gras wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht” , so ist es auch in der Persönlichkeitentwicklung und in der Beziehungspflege. Auch mal akzeptieren und vertrauensvoll warten können ist wichtig 🙂 . In diesem Sinne wünsche ich Dir eine supertolle Zeit mit Deinen beiden liebenswerten Fellnasen. Ich freue mich sehr darauf, wieder von Euch zu hören.

      Liebe Grüße. Karin

  3. Liebe Karin,
    du hast wieder so tolle Bilder und Texte veröffentlich. Ich nehme jedes Mal so viel mit von deiner Seite. Das Thema Erwartungen ist auch ein Thema bei mir mit unserem Rüden. Er reagiert auf Erwartungen, die ich an ihn habe mit großer Angst. Er kommt aus dem Tierschutz und hat glaube ich schon einiges nicht so schönes erlebt.
    Mein Pony hatte mal so eine Phase wie deine Lilly. Am Ende habe ich ihn in Ferien geschickt und gewartet bis er da raus kam. Er war wohl gerade am Wachsen und hat sich mit sich und seinem Körper nicht wohlgefühlt. Und da konnte auch ich ihm nichts recht machen. Ständig ist er ausgeflippt, war schlecht gelaunt und hatte gleichzeitig nicht wirklich Lust auf irgendwas. Schwierig, aber irgendwann konnte ich es annehmen, hab versucht mir zu sagen, dass es nicht unbedindgt an mir liegen muss und wir haben einige Wochen Ferien gemacht wo ich nur kam, mich zu ihm gesetzt habe und wieder ging. Als er dann mit dem Wachstumsschub durch war, war er wieder mein fröhliches und neugieriges Pony.
    Gerade bei jungen Pferden kann es durchaus auch sein, dass sie sich mit sich selber nicht so wohlfühlen.
    Ich hänge dir mal ein Bild von unserem Ponymann beim Plantschen im Fluss an. Er liebt es ins Wasser zu gehen und so richtig mit dem Wasser zu spritzen. Auch unsere Pferdedame, die laut Vorbesitzer komplett wasserscheu ist, geht gern in den Fluss und plantscht mit dem Wasser. Mit Geduld und Zeit und jederzeit freier Entscheidung von seiten der Pferde war das gar kein Problem.
    Liebe Grüße
    Miriam

    1. Liebe Miriam,

      ich freue mich riesig, wieder einmal von Dir, Eurem Hund und Deinen lieben Ponys zu hören. Vielen Dank für das superschöne Foto und Deine netten Worte.

      Es tut gut zu wissen, dass ich mit meinen Erfahrungen was Lillys momentane Null-Bock-Phase betrifft nicht alleine bin. Ich denke auch, dass Lilly zur Zeit mit sich selbst nicht ganz im Reinen ist. So wie das halt bei Jugendlichen öfter mal vorkommen kann 😉 .

      Das Thema Erwartungen ist schwierig wie ich finde. Irgendwie tauchen diese Erwartungen unterschwellig immer wieder auf und immer wieder zerstören sie das was eigentlich schön ist. Da hilft nur, immer wieder bewusst machen und genau hinfühlen.

      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben weiterhin alles erdenklich Gute und ich würde mich sehr freuen, bald wieder von Dir zu hören.

      Herzliche Grüße. Karin

  4. Hallo!
    Vielen Dank für den Bericht über die Gebisse. Wo hast Du denn Das Mullen mouth Gebiss gefunden? Hab es gegoogled aber leider nicht gefunden.
    LG Heike

  5. Hallo, sehr schöne Seite 🙂
    Ich Interessiere mich für das Mullen Mouth StangenGebiss.
    Würde esgerne mal ausprobieren.
    Wo kann ich das kaufen.
    Hab im Internet nichts gefunden.
    MFG Babsi

  6. Liebe Kelly!
    Ich habe eben Deinen letzten Blogbeitrag über “Erwartungen loslassen…” gelesen. Also ich fand ihn nicht esoterisch, eher philosophisch. 😉 Und sehr weise und reflektiert. Ich liebe die Art, wie Du Deine Gedanken formulierst. Klar und auf den Punkt.
    Ja, auch ich habe von meinem Pferd viel gelernt. Über mich und für mein Leben. Ich habe auch noch Katzen und Hunde, aber mein Pferd hat mich bei weitem am meisten (heraus-)gefordert… Ich habe mich oft mit anderen Pferdebesitzern darüber unterhalten. Und habe schnell gemerkt, dass man gerade an ein Pferd sehr hohe Erwartungen stellt. Oft unbewusst, aber man tut es. Pferde “kosten” sehr viel Zeit, Geld, auch Kraft und Energie. Ja, im Idealfall geben sie einem auch sehr viel, aber gerade wenn es nicht so “läuft”, wie man sich das vorgestellt hat (und sei es nur, dass das Pferd häufig krank ist und nicht “genutzt” werden kann …), empfinden viele das Pferd eher als Belastung. Man macht sich Sorgen, man kümmert sich, man kauft dieses Equipment und holt jenen Experten, das reibt auf und frustriert, wenn all das nicht zum gewünschten Erfolg führt, nämlich dass man wieder das mit dem Pferd machen kann, was man sich so vorgestellt hat – und sei es nur spazieren gehen …
    Eine Katze z.B. ist einfach da. Die darf einfach “sein”. Man erfreut sich daran, dass sie auf einem Kissen liegt und schläft, wenn sie einen lieb anschaut und auf den Schoß zum Schmusen kommt. Dafür bekommt sie alles was sie braucht. Ein Pferd aber wird nicht (nur) deswegen gekauft, damit man sich an seinem Anblick erfreut. Man hat von Anfang an gewisse Erwartungen. Es muss umgänglich sein, es soll sich gerne freuen wenn man kommt, es soll Spaß an dem haben, was wir mit ihm machen. Es sorgt aber auch dafür, dass wir uns viel an der frischen Luft bewegen, dass wir mal “den Kopf frei” bekommen, dass wir uns erden wenn das Leben mal wieder stressig wird. Ob das Pferd all´ das für uns sein möchte, das wird nicht gefragt. Bei Dir und Lilly hat bislang ja alles prima geklappt. Du bist so herrlich geduldig mit ihr, verfügst über so ein umfangreiches Wissen im Reiten, bemühst Dich immer darum, Dich immer weiter zu verbessern – ich kann mir kaum jemand besseren als Dich für ein junges Pferd vorstellen. 🙂 Aber Du bist offensichtlich davon ausgegangen, dass das jetzt einfach immer so weitergeht. Und hier kommt eben das Leben und sagt nö. Diese Erkenntnis hast Du jetzt gewonnen, und Du hast auch gleich ein paar Lehren daraus für Dich gezogen, die es jetzt gilt, tatsächlich umzusetzen. Und ich möchte Dich darin bestärken und unterstützen, indem ich Dir sage: Ich habe es geschafft, dann schaffst Du das auch. Bis ich mein eigenes Pferd hatte, war ich der Meinung, dass ich mit genügend Disziplin und Härte mir selbst gegenüber alles schaffen kann, was ich mir vorstelle. Ich bin ein Leader-Typ. Ich will und kann anführen, ich will immer der “Chef” sein, weil ich dann (vermeintlich) alles unter Kontrolle habe. Das gibt einem sehr viel Selbstbestätigung, wenn man meistens alles schafft, was man sich so vorgenommen hat, es kostet aber auch unglaublich viel Kraft. Ich habe mich quasi nie mal gehen lassen … Und ich habe auch alle Mitmenschen in meiner Umgebung “gegängelt”, was mir erst viel später bewusst wurde. Und auch erst später bewusst wurde mir, warum ich das alles so exzessiv gelebt habe: Weil ich geliebt und akzeptiert werden wollte. Bei meinen Eltern zählte nur Leistung. Für Leistung wurde ich geliebt. Ich musste für alles dankbar sein, was mir zu Hause gegeben wurde – auch für Liebe und Zuneigung. Ich war behütet und mir fehlte es an nichts, außer an bedingungsloser Liebe. Aber das ist genau das, was jedes Lebewesen braucht: Geliebt werden um des Seins willen. Wie eine Katze …
    Ich musste fast vierzig Jahre alt werden, einen Burn-out bekommen, meinen Job hinschmeißen und mein Leben total umkrempeln, um zu verstehen, was mich immer so unzufrieden gemacht hat: ich hatte keine Selbstliebe. Aber wie kann mich jemand anders (auch ein Tier!) lieben, wenn ich mich selbst nicht liebe? Wie kann ich Zuneigung von anderen erwarten und einfordern, wenn ich sie mir selbst nicht gebe? Weil ich meine, ich habe sie nicht verdient oder weil ich mir einfach nie Gedanken darüber gemacht hatte …
    Auf den richtigen Weg gebracht hat mich schließlich mein Mann, der dermaßen in sich ruht und seine Mitte gefunden hat, dass ich ihn manchmal vor lauter Hilflosigkeit nur noch angeschrien habe. Er blieb ruhig und hat mir immer wieder versichert, dass er mich liebt … Und mein Pferd, das sich allen Kontroll-Versuchen und Plänen und Erwartungen (und waren sie noch so “gut gemeint” …) konsequent widersetzt hat. Da ich irgendwann mit meinem Latein komplett am Ende war und alle “Experten” durch hatte, habe ich mich mir selbst und meinen inneren Gefühlen zugewandt. Und habe mich gefragt, was ich mir für mich wünschen würde, wenn ich mein Pferd wäre. Und so begann dann mein Durchbruch.
    Es hat Jahre gedauert wirklich und ehrlich die Erwartungen zu begraben. Und nicht nur zu sagen, dass man sie begräbt. Das Pferd merkt den Unterschied …
    Ich musste alle Stimmen abstellen, die gemahnt haben, dass ein Pferd doch adäquat trainiert werden MUSS, und dass man doch dran bleiben MUSS, und dass man sich doch durchsetzen MUSS, sonst … was auch immer … Nein, man MUSS gar nichts! Man MUSS auf seinen Bauch hören, man MUSS im Hier und Jetzt leben, man MUSS die Bedürfnisse seines Pferdes achten. Aber dazu muss man ja auch erst einmal herausfinden, was das überaus ist – die Bedürfnisse meines Pferdes …
    Hat Lilly evtl nur gerade eine lustlose Phase? Wachstum, Fellwechsel, Hormone … Wenn gesundheitliche Probleme ausgeschlossen werden können, müsstest Du mal in Dich hineinhören: Braucht sie evtl mal eine längere Koppelpause? Ist sie evtl gelangweilt? (Hier hilft z.B. mal etwas anderes auszuprobieren, das auch den Kopf mehr fordert, evtl Trail oder “Fahren vom Boden” mit anschließendem Holzrücken o.ä.) Ist sie evtl nicht über- sondern unterfordert? Kannst Du mal mit ihr zu einem Lehrgang fahren oder zu einer Freundin, um mal in einer anderen Umgebung spazieren zu gehen? Braucht sie evtl mehr Spiel und Spaß? Einen Luftballonparcour, Ballspielen? Oder wäre es evtl eine Möglichkeit, sie mit einem Fohlen zu belegen und sie einmal Mutter sein zu lassen? (Auch das kann manchmal ein Grund für Schwermütigkeit bei Stuten sein – denkt man oft nicht dran …)
    Das schwierigste daran ist eben, verschiedene Angebote zu machen und dabei völlig ergebnisoffen zu sein – das Pferd soll entscheiden. Aber eben nicht unsicher und zögerlich, sonst ist das Pferd auch unsicher und verwirrt und gibt Dir keine ehrliche Antwort. Du musst mit ehrlicher Begeisterung an all´ das herangehen, das Du Lilly jetzt anbietest. Nach dem Motto: “Boah, Lilly, wir machen jetzt aber sowas von was tolles! Yeah!!!” Und wenn Lilly dann “Nö!” sagt, ok, dann hast Du sie (ehrlich!) lieb und lachst über ihre ablehnende Haltung und versuchst was anderes … Zwischendurch kannst Du auch immer mal wieder das Gelernte abfragen und schauen, ob sie dazu auch mal wieder Lust hat.
    Kreativ in der Auswahl von Neuem zu sein, ist das Eine, sich selbst gegenüber ehrlich dabei zu bleiben, das Andere. Du solltest Dich immer wieder selbst hinterfragen, warum Du das gerade tust, was Du tust. Könntest Du theoretisch damit leben, wenn Dein Pferd nie wieder “Lust” darauf hätte, geritten zu werden? Wäre es dann ok für Dich, nur noch spazieren zu gehen und andere Dinge (oder gar nichts …) zu machen? Wie erklärst Du das anderen Leuten, die Dich anschauen, als wärst Du nicht ganz dicht, weil Dein Pferd plötzlich was entscheiden darf – das macht ja wohl immer noch der Mensch … Kannst Du damit leben, wenn diese Leute Dich plötzlich “komisch” oder “seltsam” finden? Denn das ist nämlich der Weg, der Dich ganz zu Dir selbst und der anfangs genannten Selbstliebe bringt: Dich unabhängig machen von der Meinung und den Gefühlen anderer. Die tragen auch alle ihr Päckchen mit sich herum und freuen sich, wenn sie jemanden finden, auf den sie ihre schlechten Gedanken abladen können. Aber die meinen nicht Dich damit. Die meinen sich selbst. Wenn man selbst mit sich im Reinen ist, dann bietet man anderen keine Angriffsfläche mehr. Das ist Arbeit an sich selbst, das geschieht nicht “mal eben”. Es geschieht nur, wenn man sich immer wieder und immer wieder und jeden Tag aufs Neue ehrlich, aber völlig kritikfrei (!) hinterfragt. Nicht nörgelnd und vorwurfsvoll und selbstzerfleischend, sondern immer vor dem Hintergrund, dass man zufriedener und glücklicher werden will. Es ist ein konstruktiver, liebevoller Austausch mit sich selbst. Ohne Vorwürfe, ohne Maßregelungen. Man lernt das immer besser, je älter man wird. Man lernt es aber auch besser, indem man sich mit Menschen umgibt, die einen ehrlich und unvoreingenommen lieben. Und die einem Kritik als Austausch entgegenbringen, nicht als Vorwurf. Bei mir ist das mein Mann und eine Handvoll lieber Freunde. Hier kann ich ganz ich sein, kann mich fallen lassen, fühle mich angenommen. Und im Laufe dieses Prozesses hat sich dann eine tiefe Dankbarkeit in mir entwickelt. Ich fühle mich täglich privilegiert, dass ich so glücklich sein darf! Und mit diesem Gefühl gehe ich dann zu meinem Pferd. Und er ist mittlerweile so zugewandt und liebevoll und vorsichtig mir gegenüber, wir empfinden gemeinsam so viel Glück, dass mir manchmal die Tränen nur so runterlaufen. Gut fünf Jahre habe ich gebraucht, um dort hinzukommen, und der Weg ist ja noch lange nicht beendet. Er geht täglich und immer wieder weiter, weil das Leben ständig neue Aufgaben findet, die es zu lösen gilt. Ich weiß, dass Du auch dahin kommen kannst. Ich verfolge Deinen Blog schon seit Jahren, und gerade Du (zusammen mit “Wege-zum-Pferd”) hast mir mit Deiner liebevollen, zugewandten Art so viel Mut gemacht und mir einen anderen, neuen Weg gezeigt, dass ich Dir jetzt auch gerne Mut machen möchte. Du weißt schon so viel, Du fühlst so viel, jetzt übertrage das alles auf Dich selbst, und Du wirst diese Selbstliebe (nicht Egoismus!) finden, die Dir innere Ruhe und ein empathisches Wissen beschert, das Dir neue Horizonte öffnet. Da Du Dich weniger mit Dir selbst beschäftigen musst (weil Du Dir Deiner selbst ja sicher bist …), kannst Du Dich noch intensiver Deinem Gegenüber (Mensch oder Tier oder Pflanze …) zuwenden und offen fühlen, ohne dass Du Dir selbst im Weg stehst. Die Erkenntnisse, die Du dann gewinnst, werden klar sein und keiner Erklärungen mehr bedürfen. Du wirst es WISSEN, ohne zu zweifeln. Dann bist Du auf dem richtigen, auf Deinem Weg … Ich wünsche Dir ganz viel Spaß dabei …

    1. Liebe Manuela,

      vielen herzlichen Dank für Deine gefühlvollen Zeilen und das herrliche Bild. Du hast mich mit Deinen Worten tief berührt. Ich hab mir Deinen Eintrag zudem ausgedruckt und vor dem Einschlafen nochmal in Ruhe gelesen.

      In den letzten Wochen haben mich genau die Dinge gedanklich beschäftigt, von denen zu schreibst. Unter anderem das mit dem Sein-Dürfen so wie bei der Katze, das mit dem Geliebt-Werden um seiner Selbst willen, das mit dem „Leader“ und der scheinbaren Kontrolle, auch das Fallenlassen (was mir leider sehr schwer fällt) sowie das mit dem Leistungsdenken (was ja indirekt oder direkt auch mit dem Fallenlassen zusammenhängt) und auch die Sache mit Disziplin und Härte.
      Es ist großartig, dass Dein Mann für Dich ein so wunderbarer Fels in der Brandung ist. Leider habe ich nicht wirklich Jemanden an meiner Seite, mit dem ich mich regelmäßig und zwanglos-offen über sozial-emotional-persönliche Themen austauschen kann. Mein Mann ist immer für mich und meine Pferde da, er hat jedoch leider für solch emotionale Dinge wenig übrig. Von seiner Seite kann ich nicht mit Beistand oder Bestätigung rechnen, er ist leider eher genervt, wenn ich ihm von meinen Gefühlen in Zusammenhang mit den Pferden erzähle. Trotzdem bin ich überzeugt, dass er mich über alles liebt so wie ich ihn über alles liebe 🙂 .

      Bei Reiterbekannten brauche ich meine Pferdethemen nicht auftischen, da ich dann immer die „üblichen“ Ratschläge bekomme, z.B. ich müsse mich mehr durchsetzen, etc. Du weißt ganz sicher wovon ich spreche.

      Deshalb tausche ich mich über derartige Themen gerne mit nichtreitenden Freundinnen aus. Denn oft sind derartige „Problem“ ja weniger „Probleme“ im Umgang mit dem Pferd als vielmehr „Probleme“ im Umgang mit sich selbst und den eigenen Vorstellungen. In Reiterkreisen wird gerne alles aufs Pferd geschoben und dann wird halt mit diversen Mitteln manipuliert.

      Manchmal kommen mir schon auch Zweifel, ob ich meine Freizeit nicht lieber mit Dingen, die mich in meiner Persönlichkeit nicht so stark fordern, beschäftigen sollte, z.B. joggen oder so… das könnte entspannender sein als Ausgleich zur Arbeit. Aber das wäre wohl auf Dauer nicht das Richtige für mich. Dadurch dass ich im Umgang mit den Pferden das Ziel der gemeinsamen Freude habe, ist das Thema sehr komplex und es ist wohl ein Weg, der den „suchenden Menschen“ sein ganzes Leben lang beschäftigen wird. Manchmal kann dieser Weg etwas mühsam sein, aber es gibt sicherlich auch wieder Wegstrecken, die ganz viel Freude bereiten und wo man dann wieder Kraft schöpfen kann, um die holperigen Wegstrecken wieder leichter zu bewältigen.

      Momentan bemühe ich mich, mir selbst wieder etwas näher zu kommen und mich, meine Beweggründe und auch meine Mitwelt bewusster wahrzunehmen. Das Ziel ist nicht irgendetwas Abstraktes, sondern Verstehen und Kommunikation. Wobei ich auch wieder damit beschäftigt bin, mich selbst besser verstehen zu lernen. Die „Anregungen“ meiner Pferde sind mir da immer eine große Hilfe.

      Mit der Selbstliebe hast Du ein wichtiges Thema angesprochen. Ich bin auch überzeugt, wenn wir es schaffen, uns selbst so anzunehmen wie wir sind, können wir frei sein von der Wertung anderer. Obwohl es mich schon hin und wieder schmerzt, wenn ich mir viel Mühe gebe, Jemandem eine Freude zu machen und wirklich tue was ich kann um es dem Anderen Recht zu machen – und dann bekomme ich ein „Nöö, kein Bock“ oder ein „Nicht gut genug“. Das tut mir manchmal schon weh, auch wenn ich versuche, das nicht persönlich zu nehmen. Vermutlich ist es einfach menschlich, dass sich manchmal derartige Gefühle einstellen.
      Dass andere Menschen mich für “komisch” halten, damit kann ich schon lange gut leben ;-). Schließlich dürfen meine Pferde schon immer mitreden und das ist für viele Menschen überhaupt nicht normal. Auch sonst bin ich wenig “Mainstream” und habe da auch keine Identifikationsprobleme.
      Ich denke schon, ohne dass das jetzt überheblich klingen soll, ich bin mit der Wahrnehmung der Gefühle des Gegenübers und der Wertschätzung von mir selbst und meines Gegenübers seit Jahren auf einem guten Weg. Manchmal gelingt es mir besser, manchmal gelingt es mir weniger gut. Dass ich ein ziemlich sensibel-empfindlicher Mensch bin und immer gleich alles (unbewusst) auf die “Waagschale lege” macht zwischenmenschliche Kontakte für mich nicht gerade einfacher. Aber…. ich denke die grundsätzliche Richtung meiner Bemühungen stimmt 🙂 . Und wenn mich dann diverse “Schwierigkeiten” so wie jetzt das Thema mit Lilly wieder auf den Boden der Tatsachen holen, so weiß ich wenigstens wieder, wo ich mehr Aufmerksamkeit walten lassen muss und dass ich meine Motivationen wieder aufs Neue hinterfragen sollte.

      Was Lilly und ihre derzeitige Gemütsverfassung betrifft: ich würde mich einfach freuen, wenn ich Lilly wieder für etwas begeistern könnte. Ihres Wohlbefindens und ihrer Lebensfreude halber. Ich würde mir wünschen, dass sie wieder Begeisterung erleben kann wofür auch immer und ich möchte ihr dabei helfen. Ich glaube, momentan schlagen ihr – zusätzlich zu ihrer Jugendphase- auch das Wetter und die Witterungsbedingungen aufs Gemüt. Mein Reitplatz ist seit Monaten nicht benutzbar und im Gelände ist es permanent rutschig so dass auch der körperliche Ausgleich derzeit schwer herzustellen ist. Lilly ist körperlich wohl nicht ausgelastet, (obwohl die große Weide offen ist, aber es ist halt zu rutschig zum Toben), und dadurch ist sie -meine ich- insgesamt nicht ganz in ihrer Mitte. Ich merke das auch daran, dass sie mit Lea und Smokey zur Zeit immer wieder Ungereimtheiten ausdiskutiert. Für längere Ausflüge ins Gelände ist sie psychisch noch nicht so weit. Sie geht mit mir vertrauensvoll überall hin, aber ich darf ihre Konzentrationsspanne nicht zu weit dehnen. Bei Lilly muss ich stets achtsam sein, damit sie nicht unter Stress gerät. Sie ist sehr sensibel und jede noch so kleine Enttäuschung frustriert sie arg und bringt das mühsam erworbene Vertrauen sowohl in ihre eigenen Fähigkeiten also auch in meine Person zum Bröckeln. Ich bin jedoch überzeugt, wenn ich Lilly immer eine vertrauenswürdige Partnerin bin, wird sie zunehmend an Selbstvertrauen gewinnen und damit wird auch ihre Stress-/Frustrationsgrenze erweitert werden.

      Ich habe letzte Woche unser Equipment um einen Gymnastikball und einige Spielsachen erweitert. Mal sehen, ob ich sie dafür begeistern kann. Bis jetzt zeigt sie wenig Interesse, aber das kann ja noch werden. Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm 🙂 . Lea und Smokey lieben den Gymnastikball, wenn ich den Ball zum Spielen hole, muss ich immer einen von Beiden vorübergehend abtrennen, sonst kommt es zum Gerangel, wer den Ball kicken darf 🙂 .
      Was ich auch gleich noch erzählen möchte: Gestern hatten Lilly und ich ganz unverhofft und ohne jegliche Erwartungen einen herrlichen Ausflug bei Eiseskälte aber Sonnenschein. So motiviert und ausgeglichen war Lilly lange nicht mehr, es war wundervoll. Sie ist gelassen und fleißig im Schritt dahinmarschiert, ich konnte mich streckenweise auf ihren Rücken setzen und tragen lassen. Sie blieb einige Male stehen, wenn ihr etwas nicht ganz geheuer war, sie sah sich die Dinge jedoch mit Neugier und Ruhe an. Sie vertraute auf mein Urteil, dass das alles nicht nur harmlos, sondern interessant ist. Sie hörte mir aufmkersam zu und sie wirkte voller Tatendrang und Entdeckerfreude, gleichzeitig war sie gelassen. Ich habe mich so gefreut und ich kann hoffentlich dieses Gefühl der Freude noch ganz, ganz lange speichern 🙂 . Denn natürlich darf ich nicht davon ausgehen, dass jetzt jeder künftige Ausflug so freudig verlaufen wird. Ich denke, je mehr freudige Momente Lilly und ich gemeinsam erleben, desto mehr wird sich Lilly auch wieder auf unsere gemeinsamen Unternehmungen einlassen und darauf freuen. Mir geht es nicht um das Reiten an sich, obwohl es schon mein Traum wäre mit Lilly irgendwann ausgedehnte Geländeritte zu unternehmen. Mir geht es darum, dass meine Pferde glücklich sind. Dazu gehört meistens eine Aufgabe, da das alleinige Herumlungern auf der Koppel ohne Abwechslung meistens eher für Frust bei den Fellis sorgt. Wie diese Aufgabe aussieht, ob Geschicklichkeitstraining, Bodenarbeit, Zirkus, Spiele, Körperarbeit, Spazierengehen, Reiten oder was auch immer dürfen die Pferde entscheiden. Ich genieße einfach die Zeit im Zusammensein mit meinen Pferden, wenn meine Pferde dabei glücklich sind.
      Ich möchte Lilly eine gute Partnerin sein – ich denke und hoffe, dass ich da auf dem richtigen Weg bin, auch wenn es manche Stolpersteine zu bewältigen gibt. Ich dachte irgendwie in den vielen Jahren mit Lea und Smokey hätte ich schon alle Fehler gemacht und daraus gelernt. Nun erfahre ich, dass ich so vieles noch nicht weiß und dass es da noch so viel zu lernen, zu erfahren und mitunter auch „falsch“ zu machen gibt. Aus einer nicht ganz richtigen Wahrnehmung meines Selbst, dachte ich anscheinend, ich sei zu jeglicher richtigen Einschätzung sowohl im Umgang mit mir selbst als auch mit meinen Mitmenschen und Mitgeschöpfen fähig. Nun wurde ich eines besseren belehrt: ich darf noch ganz viel lernen und es wird sicherlich spannend und bereichernd! Auch meinem Mann gegenüber möchte ich wieder viel offener sein und wieder mehr zuhören und mich einlassen. So ist doch jedes Problem irgendwie auch ein Ansporn, sich wieder mehr zu besinnen und vielleicht so manchen Blickwinkel zu hinterfragen und zu ändern. Nur muss ich momentan aufpassen, dass ich vor lauter Hinterfragen und Grübeln nicht das Loslassen und Geschehenlassen vergesse…. alles nicht so einfach 😉 .

      Ich freue mich sehr, dass Du mit Deinem Mann und Deinem Pferd auf einem so wundervollen, bereichernden Weg bist. Deine Erzählung und Deine offenen Worte haben mich sehr berührt und mir ehrlich Mut gemacht. Ich weiß gar nicht, wie ich mich dafür bedanken kann! Du hast mir wirklich sehr geholfen mit Deinen Zeilen – DANKESCHÖN VON HERZEN! Was mich sehr gefreut hat, dass auch Du in meinen Zeilen immer wieder Mut findest. Schön, dass wir Beide einen so ähnlichen Weg gehen und dass wir die Möglichkeit haben uns auszutauschen und uns gegenseitig aufzubauen und uns Mut und Zuversicht zuzusprechen.
      Ich würde sehr gerne mehr über Dich und Deinen Weg erfahren. Hast Du eine Webseite? Oder hast Du Lust mir hin und wieder zu schreiben – ich würde mich sehr freuen: karin_rupprecht ( at ) gmx . de .

      Ich wünsche Dir von ganzem Herzen weiterhin alles Gute auf Deinem Weg. Nochmal vielen Dank für Deine Anregungen! Bitte fühl Dich ganz herzlich von mir aus der Ferne umarmt.

      Sonnige Grüße. Karin

  7. Mullen Mouth Gebiss

    Hallo habe sehr interessiert deinen Bericht zum Mullen Mouth Gebiss (Stange mit Baucher Aufhängung) gelesen. Kannst du mir sagen, wo ich ein solches beziehen kann? Länge 13.5 cm?

    Danke!

    1. Hallo Diana,

      vielen Dank für Deinen Eintrag und Dein Interesse an meinem Bericht.

      Ich habe das Gebiss im Shop der Hofreitschule Bückeburg gekauft: siehe hier: https://www.hofreitschule.de/webshop/detailansicht/?tt_products%5BbackPID%5D=116&tt_products%5Bproduct%5D=173&tt_products%5Bcat%5D=29&cHash=ae9881a8da6f9d208ce8a5b9cd371862

      Das ist wirklich ein hervorragendes Gebiss, ich kann es sehr empfehlen. Vielleicht magst Du mir ja von Deinen Erfahrungen berichten :-).

      Liebe Grüße. Karin

  8. Hallo Karin,

    Vielleicht kennst du mich ja noch, ich bin eine von den zwei Zwillingdmädels aus Neukirchen.

    Wie geht es dir?
    Wenn du magst kannst du mir ja mal schreiben.

    Lg Sara aus Neukirchen:)

    1. Liebe Sara,

      natürlich kann ich mich an Dich erinnern :-). Ich freue mich sehr, von Dir zu hören.

      Ich schreibe Dir ausführlicher per email 🙂 .

      Viele liebe Grüße. Karin

  9. Liebe Karin,

    ich finde es wirklich mutig und toll, dass du einen Beitrag zu dem, was in dir vorgeht geschrieben hast. Deine Worte berühren mich sehr, da ich nachempfinden kann, wie du dich fühlst und auch ich meine Erwartungen oft zu hoch stecke und schon seit meiner Kindheit immer „mit dem Kopf durch die Wand“ wollte. Das was du von deinen Erfahrungen mit Lilly berichtest, kenne ich auch von Chana. Sie ist vom Typ her auch eher „mit dem Kopf durch die Wand“ und sehr ehrgeizig (also so wie ich 😉 ), was man vor allem daran merkt, dass sie immer stolz und übermütig anfängt zu brummeln, wenn sie für einen neu gelernten Schritt gelobt wird. Das war von Anfang an für mich eine unglaublich wohltuende Rückmeldung. 🙂 Es gab aber auch bei uns Momente, die einfach „schwierig“ waren und in denen meine Erwartungen zu hoch waren. Das war vor allem immer dann der Fall, wenn ich zu schnell zu viel wollte. Mir geht es auch immer sehr nach, wenn etwas nicht so gut geklappt hat und ich das Gefühl habe, Chana überfordert zu haben. Ich habe nämlich, genau wie du, auch sehr hohe Erwartungen an mich selbst.

    Deshalb finde ich deinen Absatz über das Zulassen von Fehlern so schön 🙂 Genauso wie Chana Fehler macht, mache auch ich Fehler. Das ist normal und in Ordnung. Manchmal vergisst Chana zum Beispiel beim Spielen, dass ich kein Pferd bin und wird übermütig. Ich weiß aber mittlerweile, dass sie das nicht böse meint, sondern dass das einfach so passiert. Und ich habe meine Strategien entwickelt, damit umzugehen und wieder Ruhe in unsere Interaktion zu bringen. Und manchmal vergesse ich, dass Chana nicht mit mir auf „Menschenart“ kommunizieren kann und wundere mich, warum wir uns gerade nicht verstehen 😉 Ich glaube, dass weder ich auf Pferdeart, noch Chana auf Menschenart mit mir kommunizieren kann, sondern dass wir unsere eigene Sprache entwickelt haben. Sie hat ein paar „Wörter“ meiner Sprache gelernt und ich ein paar „Wörter“ ihrer Sprache und dann haben wir noch ein paar „Wörter“ hinzuerfunden.

    Seit Chana trächtig ist und sie mir vor ein paar Monaten deutlich gezeigt hat, dass sie im Moment nicht mehr geritten werden möchte, habe ich das Gefühl, dass sich unsere Kommunikation noch einmal deutlich verbessert hat. Und ich glaube das liegt auch daran, dass ich natürlich für die Phase ihrer Trächtigkeit meine Erwartungen deutlich zurückschrauben musste und auch wollte. Sie lebt im Moment viel nur ihr Pferdeleben in der Herde und das tut ihr und uns unheimlich gut. Wenn wir etwas zusammen machen, dann gehen wir spazieren, ich kraule und massiere sie, wir machen Dehnübungen oder ein bisschen Bodenarbeit. Mittlerweile ist Chana jedes Mal, wenn wir etwas zusammen unternehmen wieder unheimlich mit Begeisterung dabei und lernt in einem unheimlichen Tempo 🙂 Zum Beispiel haben wir in den letzten Wochen trotz des schweren Bauches mit meiner Reitlehrerin zusammen die Ansätze zur Piaffe vom Boden aus erarbeitet und das hat uns unheimlich viel Spaß gemacht – Chana war stets mit Begeisterung dabei und das Muskeltraining hilft ihr für die Trächtigkeit.

    Mein Fazit ist, dass ich auch zukünftig versuchen möchte, wenn mir etwas eingefahren erscheint und ich das Gefühl habe, Chana nicht mehr zu verstehen, einen „Gang runterzuschalten“ und erstmal wieder nur das Zusammensein mit ihr zu genießen. Das hat uns bisher am besten geholfen, ist druck- und stressfrei und hat uns bisher immer wieder die Motivation und den Spaß an der gemeinsamen Arbeit zurückgebracht. 🙂

    Vielen lieben Dank noch einmal für deinen Beitrag! Du bist ein unheimlich selbstreflektierter Mensch und versuchst stets, Blockaden zu lösen, damit deine Beziehungen mit deinen Mitlebewesen für beide Seiten angenehm und fruchtbar werden und bleiben.

    Liebe Grüße

    Hannah

    1. Liebe Hannah,

      vielen herzlichen Dank für Deine tiefgehenden Zeilen und Deine lieben bestätigenden Worte. Es ist schön zu wissen, dass Du mitunter ähnliche Erfahrungen gemacht hast. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass ich mit meinen Gefühlen nicht alleine bin 🙂 .

      Danke, dass Du mir so offen und ehrlich über Deine Erfahrungen und Erkenntnisse schreibst, ich weiß das sehr zu schätzen.
      Ich glaube, das was Du schreibst über “erst mal einen Gang runterschalten und das Zusammensein genießen” ist DIE richtige Lösung. Ich versuche mich momentan vermehrt auf Lilly´s Stimmungen einzustellen und die gemeinsame Zeit mit ihr zu genießen, egal was wir unternehmen. Ich bekomme zwar in letzter Zeit oft Abweisung von Lilly zu spüren, aber ich bin mir sicher, dass das wieder besser werden wird. Lilly ist -so meine ich- gerade nicht ganz bei sich selbst. Vermutlich ist das wie bei vielen Jugendlichen, sie müssen erst eine gewisse innere Stärke entwickeln und sich mit sich selbst auseinander setzen. Ich glaube, Lilly ist gerade in einer solchen Phase. Und ich möchte sie unterstützen so gut ich kann, damit aus ihr ein selbstbewusstes Pferd wird. Ich möchte, dass Lilly sich verstanden fühlt, dass sie sich geliebt fühlt, auch wenn sie gerade schlechter Laune ist. Das ist zwar mitunter eine große Herausforderung für mich, weil ich lernen muss, meine Erwartungen loszulassen…. doch an jeder Herausforderung kann und werde ich wachsen und mich in meiner Persönlichkeit weiterentwickeln 🙂 .

      Ich würde mich sehr freuen, wieder von Dir und Chana zu hören. Es ist so großartig, dass Du auf einem ähnlichen Weg im Zusammensein mit den Pferden bist wie ich – Deine Worte tun mir immer sehr gut 🙂 . Ich wünsche Dir, Deiner wundervollen Chana und ihrem noch ungeborenen Fohlen weiterhin alles Gute.

      Herzliche Grüße. Karin

  10. Hallo liebe Karin,
    ich möchte dir und allen die dir am Herzen liegen auch schöne und friedliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen.
    Deine Seite schätze ich sehr und sie begleitet mich jetzt schon seit mehreren Jahren. Die Fotos von dir und deinen Pferden liebe ich sehr.
    Deine Pferde sehen so zufrieden, glücklich und stolz auf sich selbst aus, das berührt mich jedesmal auf s neue.
    Den Ort, den du dir mit deinem Mann erschaffen hast ist wunderschön und ein wirklicher Lebensraum.
    Ein großes herzliches Dankeschön, das du mich und andere teilhaben lässt an deinem Weg.
    Für mich ist das immer wieder eine große Stütze und Mutmachquelle mich zu trauen meinen persönlichen Weg mit den Höhen und Tiefen mit den Pferden zu gehen.
    liebe Grüsse von Sofia

    1. Liebe Sofia,

      Deine Worte berühren mich sehr und spornen mich an weiterhin Texte und Bilder von meinen Pferden und mir zu veröffentlichen. Vielen herzlichen Dank!

      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben alles Gute, Glück, Gesundheit und Zufriedenheit für das neue Jahr 2018.

      Viele Grüße. Karin

    1. Liebe Miriam,

      herzlichen Dank für Deine netten Wünsche und das süße Foto von Deinen wunderschönen Fellis :-).

      Auch Dir und Deinen Lieben wünsche ich frohe Festtage und alles Gute für das neue Jahr 2018.

      Herzliche Grüße. Karin

  11. Liebe Karin,

    ich wollte dir einfach noch einmal einen lieben Gruß da lassen. 🙂 Chana und mir geht es gut, auch wenn ich momentan beruflich sehr eingespannt bin.
    Chana ist im 5. Monat von einem Vollblutaraberhengst tragend und bekommt voraussichtlich im Mai ihr Fohlen. Wir sind alle schon sehr gespannt! Letztes Jahr ist ein anderes Fohlen (Chanas Halbschwester, siehe Bild) bei uns am Stall geboren (mitten am Nachmittag) und die Herde war während der Geburt ganz aufgeregt und hat das Fohlen wiehernd begrüßt. Das war ein ganz besonders Erlebnis! 🙂 Umso gespannter bin ich auf “unser” Fohlen und freue mich schon sehr auf die Zeit nächstes Jahr.
    Bis vor Kurzem habe ich Chana noch mit Sattel geritten, aber mittlerweile ist sie sehr empfindlich am Bauch geworden und der Sattel scheint ihr unangenehm zu sein. Daher machen wir jetzt viel Bodenarbeit und Gymnastik und üben zum Beispiel das Piaffieren an der Hand zusammen mit meiner Reitlehrerin. Ab und zu geht es dann ohne Sattel oder an der Hand ins Gelände. 🙂
    Ich bin gespannt auf neue Beiträge von dir!

    Ganz liebe Grüße

    Hannah

    1. Liebe Hannah,

      vielen Dank für Deine Grüße und das schöne Foto. Ich freue mich sehr, dass es Dir und Deiner lieben Chana so gut geht und dass Ihr so wundervolle Sachen zusammen macht 🙂 . Ich kann mir gut vorstellen, dass Du aufgeregt und gespannt bist wegen Eurem Fohlen 🙂 . Ich würde mich riesig über weitere Berichte und Fotos freuen 🙂 .

      Herzliche Grüße und alles alles Gute. Karin

  12. Liebe Karin,

    wie schön euer Garten ist. Wir sind auch noch dabei unseren Garten nach unseren Wünschen zu gestalten. Es soll auf jeden Fall auch wild Ecken geben und viel Platz für Tiere aller Art. Allerdings wird es noch länger gehen, bis wir unser sehr großes Grundstück so haben wie wir uns das vorstellen. Aber einfach Stück für Stück.
    Auf dem Ponypaddock gibt es nun auch eine Neuerung. Ich habe ihnen einen Baumstamm zum drübersteigen und dran rum knabbern hingelegt. Ich bin so stolz darauf wie konzentriert der Ponymann darüber steigt. Früher wäre er einfach drüber gestolpert, aber mittlerweile fühlt er schön wo seine Hinterbeine sind und kommt unfallfrei drüber. Die nächste Zeit wird noch ein zweiter Stamm dazu kommen.
    Ganz liebe Grüße
    Miriam

    1. Liebe Miriam,

      ich freue mich riesig, wieder von Dir und Deinen liebenwerten Ponies zu hören :-). Danke für das süße Foto.
      Smokey hatte auch lange Zeit große Probleme mit dem Heben seiner Beine, überhaupt mit seinem Körpergefühl. Das Über-Baumstämme-Steigen ist da wirklich eine tolle Übung :-).

      Unser wilder Garten ist wirklich eine Wohltat für die Seele und natürlich für Natur und Tiere. Ich kann nur Jedem empfehlen, seinen Garten wild und frei zu gestalten.
      Wir machen es übrigens genau so wie Du schreibst: Schritt für Schritt. Jedes Jahr verändern wir wieder etwas. Dieses Jahr im Herbst werden wir eine zweite Obstbaumwiese anlegen – die Bäumchen sind schon in der Baumschule reserviert :-). Weiterhin haben wir einen ganzen Karton Blumenzwiebeln für wilde Frühblüher (Krokusse, Schneeglöckchen, Tulpen, etc.), die diesen Herbst gesteckt werden, damit die Bienen und Insekten künftig auch im zeitigen Frühjahr schon Nahrung bei uns finden können.

      Viele herzliche Grüße und hoffentlich bis bald :-). Karin

  13. Liebe Karin,

    was für tolle Bilder von euren Trainingseinheiten. Ich bin immer wieder fasziniert wieviel Freundschaft und Liebe aus den Bildern von euch spricht.
    Wenn es okay ist, würde ich die Idee mit dem Steg mit den verschiedenen Untergründen für meine Ponys direkt klauen.
    Liebe Grüße
    Miriam

    1. Liebe Miriam,

      ich freue mich sehr, dass Dir die Bilder gefallen – DANKESCHÖN für Deine netten Worte. Und selbstverständlich freue ich mich, wenn meine Ideen Anregungen bieten und “geklaut” werden 🙂 .

      Danke für das tolle Foto. Knabberäste sind bei meinen Pferden auch sehr beliebt 🙂 .

      Vielleicht magst Du mir ja von Deinen Erfahrungen mit der Brücke und den verschiedenen Untergründen berichten. Ich würde mich freuen 🙂 .

      Viele herzliche Grüße und alles Gute. Karin

  14. Liebe Kelly,
    mein herzliches Beileid.
    Was für ein Liebesbeweis und weise Entscheidung von Garfield, euch zu wählen um sein Leben mit euch zu teilen,
    und auch wenn ich Tränen in den Augen habe, ist es doch schön zu sehen, wie ihr miteinander gelebt habt.
    Ich wünsch euch von Herzen alles Gute
    Sofia

    1. Liebe Sofia,

      herzlichen Dank für Deine tröstenden Worte.

      Wir vermissen unseren Garfield wirklich sehr.

      Viele Grüße. Kelly

  15. Liebe Karin,

    das Bild von eurem Hund und eurem Kater ist ja niedlich :).

    Leider funktioniert es bei uns nicht, dass wir die Einstreu weglassen. Eine unserer Stuten pinkelt doch tatsächlich auch auf die Matten. Die anderen fanden es unangenehm und sind zum Pinkeln raus gegangen, aber die kleine Prinzessin nicht.
    Jetzt benutzen wir Stropellets. Das funktioniert ganz gut und ich denke wir werden jetzt erst Mal dabei bleiben.

    Wir hatten letztens Termin zum Hufe machen lassen und sollten dafür die Hufe vorher etwas wässern, weil sie sonst so hart sind, dass sie kaum bearbeitet werden können. Aus diesem Grund haben wir ihnen nasse Kindersocken angezogen. Ich häng mal ein Bild von einer unserer Stuten mit den Söckchen an.

    Liebe Grüße
    Miriam

    1. Liebe Miriam,
      schön von Dir und Deinen Fellimädels zu hören 🙂 . Die Idee mit den Söckchen zum Wässern der Hufe ist genial und das Foto supersüß. Vielen Dank :-).
      Herzliche Grüße. Karin

  16. Liebe Karin,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht zu deinen Erfahrungen mit Gebissen und Zäumungen! 🙂 Ich finde es toll, dass du dich auch diesem sehr sensiblen Thema mit viel Feingefühl widmest. Auch für mich gilt der Grundsatz: Egal welche Zäumung bzw. welche Hilfsmittel überhaupt ich verwende, sie dienen der Kommunikation und nicht dazu, einem Pferd z. B. aufgrund von Ehrgeiz Schmerzen zuzufügen. Trotzdem erwarte ich von den Pferden denselben Respekt, den sie auch von mir bekommem, zum Beispiel was mein Bedürfnis nach Abstand angeht.
    Bisher hatte ich noch nichts von dem Mullen Mouth Gebiss gehört, bin aber dankbar über deine Informationen hierzu. Ich denke, ich werde es für Chana auch einmal ausprobieren und schauen, was sie davon hält.

    Auch ich habe eine lange Zeit (noch vor Chana) Gebisse komplett abgelehnt, weil ich ebenfalls viele schlechte Erfahrungen damit gemacht habe und viele unter dem Gebiss leidende Pferde erlebt habe. Ich habe zwar auch ganz klassisch mit Reitunterricht im Reitverein reiten gelernt und kannte von dort aus auch nur das Reiten mit englischer Zäumung, teils Ausbindern, Gerte und Sporen. Im Jugendalter bin ich aber schnell davon weg gekommen, da mir die Pferde leid taten und das “Zuschnüren” des Pferdes eigentlich immer nur weitere Probleme verursachte, statt sie zu lösen. Eine Zeit lang habe ich das Reiten an sich ebenfalls komplett hinterfragt und schließlich an den Nagel gehängt.

    Erst nach einem oder zwei Jahren, als ich an eine Reitbeteiligung für Araberpferde in einem Offenstall kam, wagte ich es wieder (dort bin ich nun seit neun Jahren und seit 3 Jahren mit Chana). Die Haltung der Pferde gefiel mir, sie wirkten alle ruhig und ausgeglichen und schienen auch beim Reiten keine Schmerzen zu haben. Hier lernte ich eine Vielzahl von Zäumungen kennen, sowohl gebisslos, als auch mit Gebiss, da Annette, die Besitzerin der Pferde, nach der passenden Zäumung für jedes ihrer Pferde suchte.
    Eine Karbadinerstute aus dem Kaukasus, die früher augenscheinlich sehr schlechte Erfahrungen mit Gebissen gemacht hat (inklusive Narben an den Maulwinkeln…), wird zum Beispiel nur noch gebisslos mit einem Sidepull aus Biothane geritten. Ein anderes ist völlig zufrieden mit seinem doppelt gebrochenen Olivenkopfgebiss und kaut locker beim reiten darauf herum. Bei einer Araberstute, der Gebisse gar nicht gefallen, hat sie es mit einem merothische Ledergebiss versucht. Allerdings hatte sie Sorge, dass sich auf Dauer zu viele Bakterien im Leder sammeln und hat es wieder aufgegeben.

    Als ich Chana bekommen habe, habe ich eigentlich erstmal überhaupt nicht mit Zäumungen gearbeitet, sondern vom Boden aus nur über Körpersprache mit ihr kommuniziert. Sie ist so neugierig und verspielt, dass wir viele gymnastizierende Lektionen spielerisch und völlig frei erarbeitet haben. Beim Führen habe ich ein Knotenhalfter und einen Halsring verwendet. Das habe ich am Anfang bei den ersten Malen mit Reiter dann auch so gemacht: Zunächst hat jemand Chana vom Boden aus geführt und ihr so Sicherheit gegeben, später habe ich ganz langsam mit leichten Hilfen über das Knotenhalfter angefangen und den Halsring als Hilfe für das Anhalten und Richtungsänderungen verwendet.
    Ca. nach einem halben Jahr habe ich Chana einfach mal eine einfache Wassertrense hingehalten und sie damit ein wenig Spielen lassen. Sie ist so neugierig, dass sie das auch wieder furchtbar interessant fand 🙂 Mittlerweile reite ich sie mit einem doppelt gebrochenen Olivenkopfgebiss, eingeschnallt in einen gut gepolsterten Genickriemen. Jedoch reite ich auch nicht in “Anlehnung” sondern lasse meine Hände quasi von Chana führen und gebe ihr die Kontrolle. Nur wenn ich ihr etwas mitteilen möchte, gebe ich eine leichte Hilfe.
    Obwohl sie nichts dergleichen anzeigt, habe ich trotzdem immer Sorge, dass ihr das Gebiss auch ohne Zügeldruck die Maulwinkel einquetschen könnte. Daher bin ich froh über deinen Erfahrungsbericht und werde das Mullen Mouth Gebiss bald ausprobieren 🙂

    Ganz liebe Grüße,

    Hannah

    1. Liebe Hannah,

      herzlichen Dank für Deinen interessanten Erfahrungsbericht.

      Ich glaube es ist wie so oft am Besten, wenn man das Pferd entscheiden lässt. Einerseits ist meine Abneigung gegen Gebisse immer noch nicht ganz verschwunden, andererseits bringt ein Gebiss bei richtiger Anwendung einige Vorteile fürs Pferd. Dennoch mache ich viel ohne Gebiss, sowohl bei der Bodenarbeit als auch beim Reiten. Mal sehen, welche Erfahrungen und Erkenntnisse sich da in Zukunft noch einstellen 🙂 .

      Ich würde mich sehr freuen, wieder von Dir zu hören.

      Viele liebe Grüße. Karin

  17. Liebe Karin,

    immer wieder schaue ich so gerne auf deiner Seite vorbei. Man sieht auf den Bildern richtig die Freundschaft und Freude deiner Pferde mit dir. Ich finde es immer wieder schön und finde so viele Ideen, Anregungen und Dinge über die ich nachdenken kann. Vielen Dank einfach mal für diese Seite.
    Lustigerweise haben wir die letzte Zeit auch ein Podest aus Paletten für unsere Minis gebaut und nun sehe ich das auch bei dir auf der Seite. Die Idee aus den Paletten eine Brücke zu bauen finde ich klasse und würde sie einfach mal übernehmen.
    Ich hänge an den Kommentar ein Foto von einer unserer Stuten auf dem Podest. Sie geht da das erste Mal drauf. Leider sieht es so aus als ob ich sie mit dem Strick hochziehen würde. Das wirkt tatsächlich nur auf dem Foto so. Sie hatte die ganze Zeit so viel Strick, dass sie selber entscheiden konnte. Ich konnte sie nur nicht vom Strick machen, weil das Podest aktuell noch an einer Stelle ist, wo wir keinen Zaun haben.
    Ich wollte dich mal fragen mit was du einstreust. Wir sind hier noch sehr unzufrieden mit unserer aktuellen Lösung und am Suchen nach Alternativen.
    Ganz liebe Grüße
    Miriam

    1. Liebe Miriam,

      ich freue mich sehr, dass Du regelmäßig Gast auf meiner Seite bist und dass Du immer wieder Anregungen findest 🙂 .

      Besonders freue ich mich über Deine Erzählungen und Bilder. Vielen Dank für das wunderschöne Foto. Es sieht gar nicht so aus als würdest Du das Pony ziehen. Im Gegenteil das Gesicht der Stute wirkt keck-spielerisch, sie scheint große Freude an der Aufgabe zu haben 🙂 . Es ist großartig, dass Du Deine Pferde so kreativ beschäftigst.

      Mein Stall in Neukirchen war mit herkömmlichen Gummistallmatten ausgelegt. Als Einstreu hatte ich zusätzlich Sägespäne verwendet. Seit unserem Umzug 2010 habe ich andere Stallmatten aus EVA ausprobiert – siehe hier: http://www.pferdestallmatten.de/ . Diese Matten isolieren hervorragend und sind wunderbar weich, ohne dabei schwammig zu sein, zudem sind sie absolut rutschfest auch wenn die Oberfläche feucht ist. Es besteht wirklich ein großer Unterschied zu den herkömmlichen Gummistallmatten. Die Pferde lieben diese EVA-Matten, sowohl zum Draufstehen als auch zum Liegen. Es ist nur ein Teil unseres Stalles mit Matten ausgelegt, der Rest ist Pflasterboden – die Pferde stehen lieber auf den Matten als auf dem Pflasterboden. Alle drei Fellnasen liegen zudem gerne auf dieser Unterlage. Die EVA-Matten sind jedoch nur für Pferde ohne Hufeisen geeignet. Da meine Pferde keine Hufeisen tragen, ist das kein Problem. Die Matten sind sehr leicht, wir haben sie deshalb am Pflasterboden festgeschraubt. Die Pferde pinkeln nicht auf die Matten, vermutlich weil es spritzen würde. Zum Pinkeln gehen alle Drei raus aus dem Stall. Meine Pferde und ich sind mit dieser Mattenlösung ohne Einstreu sehr zufrieden. Die Investition hat sich mehr als gelohnt – und ich kann diese Art der Stallmatten guten Gewissens uneingeschränkt weiterempfehlen.

      Viele liebe Grüße. Karin

  18. Liebe Karin,

    ich habe wieder mit Freude deine neuesten Beiträge gelesen! Deine besondere Bindung zu deinen Vierbeinern und deine Sorgfalt im Umgang mit ihnen wird mit jedem Wort und Bild deutlich. 🙂
    Besonders interessant finde ich die Idee mit den Paletten. Bisher habe ich mich nicht getraut, Paletten als Material für Podest, etc. zu verwenden, da ich Sorge hatte, dass das Holz bei einseitiger Belastung (z. B. beim Hochstemmen mit dem ersten Bein) bricht. Aber die Sorge scheint ja unbegründet zu sein, ich werde es daher bald auch einmal ausprobieren – danke, dass du in deinem Blog diese tolle Idee veröffentlicht hast! 🙂
    Beim Betrachten der Bilder habe ich mich gefragt, welche Gebisse du eigentlich genau für Smokey und Lea verwendest und wie du auf diese gekommen bist. Kannst du mir ein bisschen was zu deinen Erfahrungen mit diesen Gebissen und deinen Gründen für den Gebrauch berichten? Ich versuche im Moment mein Wissen zu unterschiedlichen Zäumungen mit und ohne Gebiss und deren Funktionsweise nach und nach zu erweitern.

    Sonnige Grüße von mir und Chana,

    Hannah

    1. Liebe Hannah,

      ich freue mich riesig von Dir und Deiner Chana zu hören 🙂 . Vielen herzlichen Dank für Deine lieben Worte.

      Die Paletten sind sehr stabil und eignen sich wirklich hervorragend für die Postamentübungen, da sie fest stehen und die Höhe variierbar ist 🙂 .

      Deine Frage zu den Gebissen ist sehr komplex und da ich nicht nur oberflächlich antworten wollte, habe ich dem Thema einen ganzen Beitrag unter der Rubrik “Pferdetraining” gewidmet. Wie immer stellt der Beitrag einen Erfahrungsbericht von mir persönlich dar, ohne Allgemeingültigkeit. Ich hoffe, ich kann Dir trotzdem damit etwas helfen. Ob ich bereits am Ende meiner “Forschungsarbeiten” bin, kann ich Dir leider nicht sagen 🙂 . Momentan bin ich jedenfalls mit der derzeitigen Situation bzw. Lösung zufrieden, da meine Pferde zufrieden sind 🙂 .

      Vielleicht möchtest Du mir von Deinen Erfahrungen berichten, ich würde mich sehr freuen.

      Herzliche Grüße und alles Gute für Dich und Deine liebenswerte Fellnase. Karin

  19. Liebe Kelly,
    ich bin eifrige Mitleserin deiner Seite und habe schon viele wertvolle Literaturtipps und Gedankenanstöße mitgenommen. Immer wieder lese ich gerne deine Entwicklung beim Reiten mit, denn mir geht es damit ganz ähnlich. Auch ich achte darauf, was mein Pony mir anbietet, wobei es gerne mitarbeitet und sich präsentiert. Ganz fleißig üben wir die Seitengänge in allen Gangarten und es macht mich stolz, dass wir uns – wie du mit deinen Pferden – zu so einem tollen Team zusammengerauft haben.
    Ganz liebe Grüße und vielen Dank für deine Seite, die mich bei vielen Fragen begleitet und geleitet hat.
    M. und das Pony

    1. Liebe M.,

      herzlichen Dank für Deinen Eintrag. Es bedeutet mir viel, dass Du mich und meine Pferde schon seit längerer Zeit begleitest und dass Du einen ähnlichen Weg im Zusammensein mit Deinem Pony gehst wie ich mit meinen Pferden. Besonders freue ich mich darüber, dass Du hier Anworten und Anregungen findest. Das macht mich glücklich und stolz und gibt mir Auftrieb weiterhin meine Entwicklung mit den Pferden niederzuschreiben und zu veröffentlichen – vielen lieben Dank für Deine Worte 🙂 .

      Vielleicht möchtest Du mir ja einmal von Dir und Deinem Pony erzählen – ich würde mich riesig freuen.

      Ganz liebe Grüße und alles, alles Gute. Karin (Kelly)

  20. Liebe Karin,

    heute war der große Tag und unsere drei Minis sind endlich zu uns gezogen. Wir haben für die drei einen 950 m² großen Paddock gebaut, den sie heute eingeweiht haben. Wir sind überglücklich sie nun bei uns am Haus zu haben und freuen uns die Pferde nun endlich vom Schlafzimmerfenster aus beobachten zu können. 🙂

    Ganz liebe Grüße an deine Fellnasen und dich
    Miriam

    1. Liebe Miriam,
      ich freue mich von ganzem Herzen mit Dir und Deinen Ponies 🙂 .
      Danke für das wundervolle Foto: die reinste Lebensfreude 🙂 — einfach herrlich!
      Es ist großartig, dass Ihr Eure lieben Fellnasen nun in einem so idealen, pferdegerechten Stall direkt bei Euch am Haus habt.
      Ich wünsche Euch ganz viel Freude mit dem eigenen Stall. Vielleicht magst Du ja hin und wieder erzählen, ich würde mich sehr freuen 🙂 .
      Liebe Grüße. Karin

  21. Liebe Kelly,

    es ist einige Zeit her, als wir Kontakt hatten. Einmal warst du bei mir, sonst hatten wir E-Mail Kontakt. Die beiden Schecken Apollo und Schreck (dann Schecky) machten mir es nicht ganz leicht. Ich war jung und unerfahren und Überfordert. Ich habe die Beiden wieder an die Vorbesitzerin von Apollo gegeben. Mir war es einfach zu viel.
    Kannst du dich an uns erinnern?

    Mittlweile wohne ich in Oberbayern bei meinem Freund. Habe viele Kühe, und eine ganz Besondere: Snickers. Wir gehen miteinander Spazieren und Reiten.
    Gerne würde ich dir mehr erzählen und dir auch Bilder schicken. Möchte das aber nicht öffentlich zeigen.

    Herzliche Grüße
    Julia B.

    1. Grüß Dich Julia,
      das ist ja lange her, dass wir uns gesehen haben. Prima, dass Du noch an uns denkst 🙂 . Ich würde mich sehr freuen, wenn Du mir eine email schreiben möchtest. Meine Adresse ist karin_rupprecht at gmx.de .
      Herzliche Grüße. Karin-Kelly

  22. Liebe Kelly!
    Seit Jahren bin ich begeisterte Leserin Deiner Seite! Vielen, vielen Dank für die vielen Anregungen/Gedanken und die tollen, anschaulichen Bilder! Ich bewundere Deine Einstellung und Deine Konsequenz Dir selbst gegenüber sehr!
    Ich habe selbst (leider) kein eigenes Pferd, aber immer Reitbeteiligungen, bei denen ich versuche, eine partnerschaftlich Beziehung aufzubauen und unsere gemeinsamen Stunden ohne Druck (ohne Gewalt sowieso!) zu gestalten. Zur Zeit beschäftige ich mich mit dem Longenkurs von “wege-zum-pferd”. Dabei ist mir aufgefallen, dass Du nie (?) longierst- was sind Deine Gründe?
    Wie gesagt, Deine Berichte/Fotos von der alten Homepage haben mir, besonders bei der Bodenarbeit, immer sehr geholfen was Umsetzung und Abwechslung betrifft, jetzt kann ich sie leider nicht mehr öffnen! Sind die Bildergalerien nicht mehr online? Das fände ich sehr schade!
    Viele liebe Grüße an Dich! Tatjana

    1. Liebe Tatjana,

      vielen Dank für Deine netten Zeilen. Ich freue mich sehr, dass Du auf meiner Seite Anregungen findest und mit Deinen RB-Pferden umsetzt. Deine lobenden Worte machen mich ganz stolz 🙂 DANKESCHÖN!

      Ich trainiere meine Pferde sehr viel mit dem Kappzaum sowohl in der gymnastizierenden Bodenarbeit als auch an der langen Leine. Dieses Kappzaumtraining ist ein wichtiger Bestandteil meiner regelmäßigen Beschäftigung mit den Pferden und Grundlage für sämtliche Lektionen, die ich später vom Pferderücken aus reiten möchte. Die Pferde haben sehr viel Freude an dieser Beschäftigung. (Das Wort Longieren verwende ich nicht gerne, da es mit negativen Erfahrungen aus meiner reiterlichen Vergangenheit und vielen negativen Erlebnissen in “normalen” Reitställen verbunden ist.) Die gymnastizierenden Kappzaumübungen, die ich bevorzuge, sind in vielen Dingen gleich oder mindestens ähnlich den Übungen von Babettes Longenkurs. Den Longenkurs von Babette (Teil 1 + 2) habe ich selbst durchgearbeitet und bin davon sehr begeistert. Es ist großartig, dass Du Deine RB-Pferde nach Babettes und Tanias Anregungen beschäftigst. Gerne werde ich künftig auch öfter Bilder von meinem Kappzaumtraining mit in die Webseite aufnehmen 🙂 . Von Lilly habe ich ein paar wenige Bilder an der langen Leine und bei der Grundlagen-Bodenarbeit auf meinPferdetraum.de unter der Rubrik Erlebnisse,Erfahrungen,Erkenntnisse Neues Familienmitglied Lilly 13.09.2014 – bitte immer unten rechts auf den Pfeil klicken, um zur nächsten Galerie zu gelangen.

      Wegen den nicht funktionierenden Bildergalerien bei http://www.meinPferdetraum.de ist mein Mann Christof bereits am Gucken. Beim Webseitenanbieter wurde zum Jahreswechsel Einiges umgestellt, deshalb haben wir mit manchen Funktionen nun Probleme. Aber ich bin mir ganz sicher, dass Christof die Bilder wieder hinkriegt, so dass wieder alle Galerien geöffnet werden können.

      Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Freude mit dem Longenkurs. Vielleicht magst Du mir ja mal berichten oder Bilder senden – ich würde mich sehr freuen.

      Herzliche Grüße. Karin (Kelly)

      Eine Empfehlung für alle Mitleser: http://www.wege-zum-pferd.de und http://www.longenkurs.de

    2. Liebe Tatjana,

      vielen Dank für Deine netten Zeilen. Ich freue mich sehr, dass Du auf meiner Seite Anregungen findest und mit Deinen RB-Pferden umsetzt. Deine lobenden Worte machen mich ganz stolz 🙂 DANKESCHÖN!

      Ich trainiere meine Pferde sehr viel mit dem Kappzaum sowohl in der gymnastizierenden Bodenarbeit als auch an der langen Leine. Dieses Kappzaumtraining ist wichtiger Bestandteil meiner regelmäßigen Beschäftigung mit den Pferden und Grundlage für sämtliche Lektionen, die ich später vom Pferderücken aus reiten möchte.
      (Das Wort Longieren verwende ich nicht gerne, da es mit negativen Erfahrungen aus meiner reiterlichen Vergangenheit und vielen negativen Erlebnissen in “normalen” Reitställen verbunden ist.) Die gymnastizierenden Kappzaumübungen, die ich bevorzuge, sind in vielen Dingen gleich oder mindestens ähnlich den Übungen von Babettes Longenkurs. Den Longenkurs von Babette (Teil 1 + 2) habe ich selbst durchgearbeitet und bin davon sehr begeistert. Es ist großartig, dass Du Deine RB-Pferden nach Babettes und Tanias Anregungen beschäftigst. Gerne werde ich künftig auch öfter Bilder von meinem Kappzaumtraining mit in die Webseite aufnehmen 🙂 .

      Wegen den nicht funktionierenden Bildergalerien ist mein Mann Christof bereits am Gucken. Beim Webseitenanbieter wurde zum Jahreswechsel Einiges umgestellt, deshalb haben wir mit manchen Funktionen nun Probleme. Aber ich bin mir ganz sicher, dass Christof die Bilder wieder hinkriegt, so dass wieder alle Galerien geöffnet werden können.

      Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und viel Freude mit dem Longenkurs. Vielleicht magst Du mir ja mal berichten oder Bilder senden – ich würde mich sehr freuen.

      Herzliche Grüße. Karin (Kelly)

      PS! Eine Empfehlung für alle Mitleser: http://www.wege-zum-pferd.de und http://www.longenkurs.de

  23. Hallo.
    Leider ist es schon ziemlich lange her, seit dem wir Kontakt hatten. Ich hoffe du kannst dich noch an uns erinnern 🙂
    Villeicht hast du ja Lust dich mal wieder auszutauschen. (E-Mail,etc.) Bei uns hat sich viel verändert.
    Schön zu sehen, das es euch gut geht und nun ein neues Pferd bei dir lernen darf ! 🙂

    Liebe Grüße
    Leoni (die Zwillinge aus Neukirchen )

    1. Liebe Leoni,
      das ist ja eine Überraschung 🙂 . Schön, von Dir zu hören. Ich würde mich sehr freuen, wieder Neues von Dir und Deinen Lieben zu erfahren. Schreib mir doch einfach eine email: karin_rupprecht (at) gmx.de – ich freue mich drauf 🙂 .
      Herzliche Grüße. Karin

  24. Liebe Karin,
    schon lange Jahre lese ich auf deiner Seite und wünsche dir nun erst Mal ein frohes neues Jahr.
    Die Schneebilder sind wunderschön und eure Lilly ist wirklich eine hübsche. Unser kleiner Ponymann und seine Freundin werden nun auch bald zu uns ans Haus kommen ?.
    Liebe Grüße
    Miriam

    1. Liebe Miriam,
      herzlichen Dank für Deinen netten Eintrag und Deine lieben Wünsche. Auch Dir wünsche ich ein gutes, zufriedenes neues Jahr 2017.
      Ich freue mich sehr, dass Dir meine Texte und Fotos gefallen :-). Lilly ist wirklich eine ganz Süße, aber sie hat es auch faustdick hinter den Ohren ;-).
      Toll, dass Eure Fellnasen bald bei Euch einziehen. Vielleicht magst Du mir ja berichten – ich würde mich freuen.
      Viele liebe Grüße und alles Gute. Karin

  25. Liebe Karin,

    frohes neues Jahr! Ich habe gerade Deinen neuen Blog entdeckt und lese wieder sehr gern mit, was bei Dir und Deinen vierbeinigen Freunden so passiert! 🙂
    Da habt ihr aber eine Menge Schnee, bei uns ist es leider nur eine dünne Schicht gewesen, die mittlerweile auch schon wieder weggeschmolzen ist.
    Dafür hatte Chana heute Spaß beim Springen und konnte gar nicht genug davon bekommen 🙂

    Liebe Grüße

    Hannah

    1. Liebe Hannah,
      was für eine Freude, wieder von Dir und Deiner Fellnase zu hören. Danke für Deine lieben Wünsche und netten Worte. Auch ich wünsche Dir und Deinen Lieben alles erdenklich Gute für das neue Jahr.
      Schön, dass es Dir und Chana gut geht und dass Ihr so viel Freude an den gemeinsamen Unternehmungen habt :-).
      Bei uns schneit es seit Tagen…. so viel Schnee hatten wir seit Jahren nicht mehr. Ich freue mich riesig über den Schnee. Auch wenn natürlich die Situation auf den Straßen nicht immer so ganz einfach ist. Auch die Pferde haben großen Spaß am Wälzen und Herumalbern im Schnee.
      Ich würde mich sehr freuen, bald wieder von Dir und Deiner Chana zu hören.
      Herzliche Grüße. Karin

    1. Mein liebster Christof,
      vielen herzlichen Dank für Deine Mühen :-). Danke, dass Du bei Computer- und Technikfragen immer geduldig für mich “technischen Steinzeitmenschen” da bist :-).
      Dicken Kuss. Deine Karin

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